Vollelektrischer Leicht-Lkw MAXUS EH300 debütiert auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM

<p>Elektrisch und emissionsfrei im Lastverkehr: Mit dem vollelektrischen MAXUS EH300 erweitert die chinesische Marke ihr Produktportfolio jetzt um einen leichten 7,5-Tonnen-Lkw.</p>

Vollelektrischer Leicht-Lkw MAXUS EH300 debütiert auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM

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Vollelektrischer Leicht-Lkw MAXUS EH300 debütiert auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM

Auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM (21. bis 24. September 2023) in Karlsruhe präsentiert sich der Truck mit einem für den innerstädtischen Lieferbetrieb typischen Kofferaufbau mit Ladebordwand erstmals der breiten Öffentlichkeit.Durch verschiedene Um- und Aufbauten, die in Kombination mit Spezialisten wie VanSelect angeboten werden, eignet sich das erste in Serie bestellbare Modell seiner Klasse für unterschiedlichste Branchen. Ob Logistik- oder Bauunternehmen, Abfallentsorgung, Stadtreinigung oder andere kommunale Dienste: Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von knapp 7,5 Tonnen und einer Nutzlast von rund 4,3 Tonnen ist der neue MAXUS EH300 ein Vielseitigkeitskünstler, der die Dekarbonisierung verschiedener Gewerke und Industriezweige vorantreiben kann. Ein 110 kW/150 PS starker Elektromotor, der von Anfang an 1.200 Nm Drehmoment entwickelt, ist mit einer 128 kWh starken Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie kombiniert. Je nach Aufbau beträgt die Reichweite dadurch bis zu 210 Kilometer (WLTP kombiniert), innerstädtisch sind sogar bis zu 410 Kilometer möglich. Der anschließende Ladestopp dauert an Schnellladestationen gerade einmal rund 1,5 Stunden bis 80 Prozent.Durch e-PTO (e-Power Take Off) können Werkzeuge und andere Geräte und Aggregate zudem problemlos angeschlossen und betrieben werden. Weitere Ausstattungsmerkmale sind LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht, eine Zwillingsbereifung hinten und eine elektrohydraulische Servolenkung. Für Sicherheit sorgen unter anderem ein automatischer Notbremsassistent (AEBS) samt Frontkollisionswarner (FCW), ein Spurverlassenswarner (LDW), eine Stabilitätskontrolle und ein Reifendruckkontrollsystem (TPMS). Die Einzelkabine bietet Platz für drei Personen. Zum Komfort tragen eine Klimaanlage, ein verstellbares Multifunktionslenkrad, eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein Lichtsensor sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel bei. Komplettiert wird die Serienausstattung von einem LCD-Bordcomputer und einem Radio mit USB-Anschluss; ein Fenster in der Trennwand gibt den Blick in den Laderaum frei (je nach Aufbau). Neben einer Fahrzeuggarantie über drei Jahre bis 100.000 Kilometer gewährt MAXUS eine Batteriegarantie über fünf Jahre bis zu 200.000 Kilometern Laufleistung. Die Preisliste startet bei 98.990 Euro netto für das 5,85 Meter lange Fahrgestell, die ersten Modelle rollen Anfang 2024 auf die Straßen.„Mit dem MAXUS EH300 bekräftigen wir unseren Anspruch auf eine Vorreiterrolle im Segment der leichten Nutzfahrzeuge und erweitern das Angebot um einen neuen vollelektrischen 7,5-Tonner. Gerade diese Fahrzeugklasse gehört zu den emissionsintensivsten im Straßenverkehr. Mit unseren vielseitig einsetzbaren Lösungen tragen wir zur Dekarbonisierung der Mobilität bei“, erklärt Gerald Lautenschläger, als Geschäftsführer von Maxomotive Deutschland für MAXUS verantwortlich.Einen Blick auf den Elektro-Truck können Besucher der NUFAM im MAXUS Bereich auf dem VanSelect Stand C 302 in Halle 3 werfen. Die MAXUS Pressekonferenz findet am Donnerstag (21. September 2023) um 10.00 Uhr statt.

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Keine Reservierung von kurzen Kennzeichen für künftige Neuzulassung eines anderen Kfz

<p> Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 30.5.2011 &ndash; 1 A 37/11 &ndash; den Berufungszulassungsantrag einer Kl&auml;gerin zur&uuml;ckgewiesen, die die Verpflichtung des Landkreises Saarlouis &ndash; Stra&szlig;enverkehrszulassungsbeh&ouml;rde - begehrte, ihr im Falle der Abmeldung des derzeit auf sie zugelassenen Kraftfahrzeugs dessen &bdquo;kurzes&ldquo; (zweistelliges) Kennzeichen f&uuml;r das dann zuzulassende Fahrzeug &ndash; unabh&auml;ngig von einer bauartbedingten Erforderlichkeit - erneut zuzuteilen. &Uuml;ber das Begehren der Kl&auml;gerin hatte das Verwaltungsgericht noch auf der Grundlage der bis 7.4.2011 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung entschieden und ihre Klage abgewiesen, da die beh&ouml;rdliche ablehnende Entscheidung ermessensfehlerfrei ergangen sei. Zur Begr&uuml;ndung seiner nunmehr ergangenen Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, dass das Begehren der Kl&auml;gerin wegen dessen Zukunftsbezugs nach der zum 8.4.2011 in Kraft getretenen &Auml;nderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu beurteilen sei. Danach d&uuml;rften zwei- und dreistellige Erkennungsnummern nur noch solchen Fahrzeugen zugeteilt werden, f&uuml;r die eine l&auml;ngere Erkennungsnummer nicht geeignet sei. Ausnahmen lasse die &Auml;nderungsverordnung &ndash; im Gegensatz zum alten Recht &ndash; nicht mehr zu. Die Neuregelung sei als geltendes Recht ab Inkrafttreten von den Beh&ouml;rden anzuwenden. Eine Rechtsgrundlage f&uuml;r die zwischenzeitlich ergangene Anordnung der Landr&auml;tin, die Neuregelung f&uuml;r den Bereich des Landkreises auszusetzen, gebe es nicht. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.</p> <p> <em>OVG Saarland, Beschluss vom 30.05.2011, Az. 1 A 37/11 (Pressemeldung des Gerichts)</em></p>

Aktuelles

Unverhältnismäßige Abschleppanordnung

<p> Ist aufgrund der konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls sicher, dass der Fahrer eines verkehrsordnungswidrig abgestellten Fahrzeugs in K&uuml;rze die St&ouml;rung/Behinderung selbst beseitigen wird, so ist eine Abschleppanordnung in der Regel nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, da durch das Abschleppen des Fahrzeugs die St&ouml;rung/Behinderung erkennbar allenfalls um einige Minuten verk&uuml;rzt werden k&ouml;nnte. Dies gilt selbst dann, wenn sich der St&ouml;rer vors&auml;tzlich &uuml;ber eine ihm gegen&uuml;ber m&uuml;ndlich ergangene Anordnung hinwegsetzt. Eine Abschleppanordnung darf nicht aus Gr&uuml;nden der General- oder Spezialpr&auml;vention getroffen werden.</p> <p> <em>Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 08.06.2011, Az. 5 Bf 124/08</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann in der Rechtsprechungsdatenbank des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts kostenlos im Volltext abgerufen werden: <a href="http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg">http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg</a> </strong></p>