Die neue Plattform kann zwischen den Achsen flexibel erweitert werden. Mit höherem Radstand kann auch die Batteriekapazität erhöht werden. Diese Plattform-Strategie, die mittlerweile mehrere Hersteller für ihre E-Autos verfolgen, hat den Vorteil, dass unterschiedlich große Fahrzeuge – etwa ein Kleinwagen und ein großer SUV – theoretisch auf der gleichen Montagelinie zusammengeschraubt werden können, was aus Fertigungssicht erheblich effizienter ist als bisherige Vorgehensweisen.

Mazda hat noch keinerlei Leistungsdaten für die neue Plattform mitgeteilt. Bekannt ist, dass zunächst die eher kleineren Segmente gefüllt werden sollen. Es darf also zunächst mit Elektroautos im Format eines Mazda 3 oder CX-30 gerechnet werden.

Trotz aller Investitionen in die Elektrotechnologie hat Mazda den Verbrennungsmotor immer noch nicht aufgegeben. Das Unternehmen plant, bis 2025 fünf neue Hybridautos und fünf neue Plug-in-Hybride auf den Markt zu bringen. Dabei verspricht der japanische Hersteller, dass seine Benzin- und Dieselmotoren der nächsten Generation niedrigere CO2-Emissionen, niedrigere NOx-Emissionen, einen besseren Kraftstoffverbrauch und mehr Leistung bieten sollen. Käufer sollen die Wahl zwischen 24V- oder 48V-Mild-Hybrid-Antriebssträngen (wobei erstere kleineren Fahrzeugen und letztere für größere Autos reserviert sind), Plug-in-Hybriden und einem Range-Extender-System mit Wankelmotor haben.