Mit ihren kompakten Abmessungen kommen kleine Nutzfahrzeuge häufig auf der letzten Meile in der Liefer- und Logistikkette zum Einsatz – ob für die Online-Lieferung, die Paketzustellung oder den Handwerksbetrieb. Sie machen inzwischen rund 60 Prozent der gesamten Nutzfahrzeugflotten aus. Die Elektrifizierung dieser Fahrzeuge hat also großes Potenzial, wenn es um die Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr geht. Allerdings gehen mit dem elektrischen Antrieb auch Probleme und Belastungen einher: von höheren Anschaffungskosten für die Elektroautos über die Kosten für die notwendige Ladeinfrastruktur bis hin zur Ladezeit selbst, in der die Fahrzeuge nicht bewegt und genutzt werden können.

Um unter diesen Bedingungen einen erschwinglichen Elektro-Kleintransporter zu realisieren, der den Bedürfnissen gewerblicher Kunden entspricht, machen die vier Unternehmen nun gemeinsame Sache. Während CJPT für die Planung verantwortlich zeichnet, entwickeln Daihatsu, Suzuki und Toyota gemeinschaftlich ein geeignetes vollelektrisches Antriebssystem. Die Expertise von Daihatsu und Suzuki in der Konzeption und Produktion von kleineren Fahrzeugen verbindet sich dabei mit den Elektrifizierungstechnologien von Toyota.

Der E-Kleintransporter wird von den Partnern zunächst in Japan im Rahmen von sozialen Projekten in der Präfektur Fukushima und in Tokio eingesetzt. Durch die Bereitstellung nachhaltiger Transportmittel wollen die Unternehmen auch weiterhin auf CO2-Neutralität hinarbeiten.