Einige der weltweit größten Logistikanbieter, wie Amazon, DB Schenker, IKEA und Pepsi rüsten ihre Flotten mit Elektrofahrzeugen auf und ebnen so auch den Weg für kleinere Unternehmen. Die Studie von ChargePoint und GreenBiz geht der Frage nach, warum globale Liefer- und Logistikflotten jetzt elektrifiziert werden.

Die Studie beinhaltet unter anderem folgende Erkenntnisse:

  • An erster Stelle wird innerstädtisch elektrifiziert, denn:
  • Elektrisch fährt günstiger als fossil
  • Grenzüberschreitungen der Luftreinheit müssen vermieden werden
  • Logistik-Marken legen vermehrt Wert auf ein grünes Image (Allein im Jahr 2020 hat sich die Zahl der „Netto-Null“-Versprechen von Unternehmen und Regierungen mehr als verdoppelt.)
  • Die Politik beschleunigt die Elektrifizierung zusätzlich durch: Zuschüsse, Förderungen und Niedrig- und Null-Emissionszonen
  • Eine für große Flotten notwendige Lade-Management-Software ist anwendungsbereit für den breiten Markt (Bsp.: UPS konnte ein einem Londoner Standort die Zahl von E-Fahrzeugen verdreifachen, die über Nacht aufgeladen werden können. Erreicht wurde das durch eine kombinierte intelligente Netz- und Energiespeicherlösung – und zwar ohne, dass Investitionen in Netzausbau notwendig waren.)

Folgende Unternehmensstimmen kommen in der Studie zu Wort:

  • Tristan Keusgen (DB Schenker): „Das Feedback unserer Fahrer ist positiv. Ein Acht-Stunden-Tag in einem (Diesel-)Lkw ist viel anstrengender als in einem Elektro-Lkw – weniger Lärm und weniger Vibrationen sind ein Vorteil für sie und die Wirtschaft.“
  • Angela Hultberg (IKEA) sagt mit Blick auf IKEA’s CO2-Reduktionsziele: „Die Pandemie hat große Auswirkungen auf die letzte Meile. Das bedeutet, dass wir das Tempo der Elektrifizierung wirklich steigern müssen.“
  • Steve Hanson (Pepsi): „Es liegt in der Natur der Sache, dass ein unglaublich großer Teil unserer Flotte emissionsfrei oder nahezu emissionsfrei sein muss.“

Interessenten finden die Studie hier zum Download.