Im Mittelpunkt des neuen Regelwerks stehen die Nachvollziehbarkeit von computerbasierten Entscheidungen sowie die Datensicherheit. Wenn wichtige Arbeitsschritte von Computern übernommen werden, ist eine Grundvoraussetzung für die Akzeptanz, dass der Mensch weiterhin das wachsende „Innenleben“ eines selbstlernenden Systems verstehen kann. Woher stammen die Daten? Welche Rechenschritte führen zu welchen Handlungen? Wie sind die Daten gesichert? Bei internen Prozessen etwa im Personalwesen: Stehen Arbeitsvorgänge, bei denen künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt, im Einklang mit anderen Regelwerken von Continental, etwa zur Gleichstellung? Solche Fragen – und somit Regeln – sind essenziell für die Gestaltung der Mobilität der Zukunft. So sind immer mehr Funktionen im Alltag ohne KI heute kaum mehr in dieser Qualität vorstellbar: Sprachassistenten im Smartphone, viele Diagnostiken im medizinischen Bereich, Navigationsanwendungen. Continental setzt bei verschiedensten Produkten auf künstliche Intelligenz. Dazu zählen kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme mit Objekterkennung, Abbiegeassistenten und die Gestenerkennung als Kommunikationsmittel zwischen Mensch und Fahrzeug. Solche Systeme mit KI-Funktionen sind in der Lage, gewaltige Datenmengen nahezu in Echtzeit zu verarbeiten und mithilfe jeder neuen Information bessere Ergebnisse zu liefern.