„Wir bei Volkswagen haben uns zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr spürbar zu verbessern und gehen als Volumenhersteller daher als Wegbereiter voran. Die Einführung von V2X zusammen mit Verkehrsinfrastrukturbetreibern und anderen Fahrzeugherstellern ist ein großer Meilenstein in dieser Richtung. Volkswagen bietet diese Technologie, die keine laufenden Kosten für den Kunden erzeugt, als Seriensetzung, um eine rasche Verbreitung zu ermöglichen”, so Dr. Johannes Neft, Leiter der Aufbauentwicklung der Marke Volkswagen.

„Mit der Einführung von V2X setzt VW einen neuen Standard für Verkehrssicherheit in Europa”, erklärt Torsten Lehmann, Senior Vice President und Leiter des Bereichs Fahrerassistenz und Infotainment bei NXP. „Wir haben unsere Technik weltweit rund eine Million Tage in Feldversuchen und ersten Serienfahrzeugen testen lassen. Wir freuen uns, dass VW nun unsere RoadLINK-Technologie in Deutschlands beliebtestem Automodell, dem neuen Golf, einsetzt.”

Während der technischen Entwicklung haben NXP und Volkswagen eng zusammengearbeitet, um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der neuen Funktion sowie Standardisierung, Cybersicherheit und Datenschutz sicherzustellen.

V2X-Kommunikation über den WLAN-Standard wurde in den letzten zehn Jahren in weltweiten Feldversuchen intensiv erprobt. In Europa sind aktuell 1000 Straßenkilometer mit V2X ausgestattet, im kommenden Jahr soll auf 5000 km erweitert werden. Forschung, Entwicklung, Test und Standardisierung wurden in einem starken globalen Ökosystem aus Zulieferfirmen und Autoherstellern vorangetrieben mit dem Ziel, die Zuverlässigkeit der Technik unter unterschiedlichsten Straßen- und Verkehrsbedingungen sicherzustellen. Die WLAN-basierte Technik bildet daher die Grundlage des europäischen Standards, der für die Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und Fahrzeug-zu-Infrastrukturkommunikation vorgesehen ist. Zudem ist diese Technik unabhängig von kostenpflichtigen Mobilfunkdiensten verfügbar. Zukünftige Technologien, die derzeit noch getestet und entwickelt werden, wie z. B. mobilfunkbasierte V2X-Technik (C-V2X) können komplementär dazu eingesetzt werden.

V2X wird zum wesentlichen Bestandteil moderner Fahrerassistenzsysteme und zukünftiger selbstfahrender Fahrzeuge, die auch mit der Verkehrsinfrastruktur Informationen austauschen können. Der besondere Vorteil ist die Fähigkeit, sehr zuverlässig in Echtzeit zu kommunizieren. Hierbei ist herstellerübergreifende Interoperabilität unabdingbar.