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Wie sieht die Mobilität bald aus?

0 2019-03-07 1090

Die Automobilwirtschaft arbeitet fleißig an neuen Konzepten für einen ökologischeren Verkehr. Einige Innovationen können bereits in Genf betrachtet werden.

Man braucht keine Glaskugel, um vorhersehen zu können, dass der Verkehr in den Megastädten dieser Welt eher früher als später kollabiert – wenn nicht bald neue Mobilitäts-Lösungen auf die Straße kommen. Die Idee ist simpel: Entweder man besetzt die mit vier, fünf oder mehr Sitzen ausgestatteten Mobile, die heute zum Großteil nur mit einem Passagier unterwegs sind, mit weiteren Fahrgästen. Oder man steigt auf kleine, handliche Transportmittel um, die mit nicht mehr Platz als unbedingt nötig ausgestattet sind. 

Einer, der beide Wege gehen will, ist Günter Schuh. Der Professor für Produktionssystematik bringt mit seinem jungen E-Auto-Unternehmen e.Go dieser Tage den Life auf den Markt. In dem Viersitzer haben auf 3,35 Metern immerhin vier Personen Platz. Damit bei aller Vernunft der Spaß an der neuen Mobilität nicht zu kurz kommt, zeigt Schuh in Genf jetzt die Sport-Studie Life CS, die aggressiver gezeichnet und stärker motorisiert ist. Auch beim e.Go Lux setzt die in Aachen beheimatete Elektro-Schmiede auf mehr Freude – am Gefahrenwerden. Der knapp fünf Meter lange Kasten basiert auf dem Mover, der ab 2020 bis zu 15 Personen autonom durch die City kutschieren soll. In der Luxus-Ausstattung wird der Großraumtransporter zum Wohlfühl-Bus mit Wohnzimmerambiente; auch eine Büro-Version zum Arbeiten während der Fahrt ist denkbar.  

Einen Mover im Mini-Format zeigt Citroën: Ami One Concept nennt sich die nur 2,50 Meter lange Schachtel, die Platz für zwei bietet und zumindest in einigen Ländern ohne Führerschein gefahren werden darf; in Deutschland wäre für den Würfel auf Rädern eine Mofa-Lizenz nötig. Ganz nach eigenem Bedarf soll man dem Ami One in Carsharing-Manier zwischen fünf Minuten und mehreren Tagen per Smartphone-App mieten können, aber auch Leasing-Modelle mit fünf Monaten oder fünf Jahren Laufzeit sind denkbar. Eine Kaufoption schließt Citroën ebenfalls nicht aus. Wann der Ami One kommt, steht noch in den Sternen. Dass er in Serie geht, ist – anders als bei zahlreichen, vergleichbaren Rinspeed-Studien, die Jahr für Jahr in Genf aufschlagen – aber ziemlich wahrscheinlich. 

Unsicher ist die Zukunft des Fiat Centoventi: Der elektrische Kleinwagen ist an sich nicht besonders spektakulär, dafür aber das Akku-Konzept: Ab Werk ist ein Stromspeicher für 100 Kilometer Reichweite montiert, drei weitere dieser Batterien können bei Bedarf beim Händler gekauft oder -mietet werden. Außerdem kann ein zusätzlicher 100-km-Stromspeicher vom Fahrer selbst unter dem Fahrersitz montiert werden. Sollte sich dieses Konzept realisieren lassen, dürften andere Hersteller nicht schlecht staunen.     

Gestaunt haben dürften dieses Jahr auch die Renault-Verantwortlichen, wenn sie bei ihrem Messerundgang am Seat-Stand vorbeikamen. Dort stand eine ziemlich originalgetreue Kopie ihres 2011 präsentierten Renault Twizy – der Seat Minimo. Vier ausgestellte Räder, zwei hintereinander angeordnete Sitze und das alles auf zweieinhalb Metern Länge und nur knapp über 1,20 Metern Breite. Anders als Renault setzen die Spanier allerdings auf geschlossene Türen und auf einen Austausch-Akku, der in wenigen Minuten gewechselt werden kann. Genauere Angaben macht Seat zwar noch nicht, dass der Minimo kommt, ist aber ziemlich wahrscheinlich. 

Ähnlich, aber doch ein ganzes Stück skurriler, sind die beiden Konzepte von Sbarro. Das „Atelier d’Etude de constructions automobiles“ wie das Schweizer Unternehmen offiziell heißt, zeigt unter dem Namen El-Richo einen 1+3-Sitzigen Elektro-Flitzer mit langer Schnauze und Rikscha-ähnlichem Aufbau. Rein elektrisch fährt dagegen der Dreisitzer, in dem die Passagiere Tridem-ähnlich hintereinander Platz nehmen und von einer Glaskuppel  beschirmt werden. Dass solche Fahrzeuge in die Realität umgesetzt werden können, ist wahrscheinlich, ob man sich damit auf der Straße sehen lassen will, steht auf einem anderen Blatt. 

Dann vielleicht lieber aufs Fahrrad umsteigen? Skoda zeigt mit dem Klement, wie das E-Bike der Zukunft aussehen könnte. Zwei Lithium-Ionen-Akkus stellen bis zu 62 Kilometer Reichweite bereit, statt klassischer Pedale gibt es Fußstützen; neigt man den Fuß nach vorne, sorgt der 4-kW-Motor am Hinterrad für Vortrieb – und macht das rund 25 Kilogramm schwere Klement bis zu 45 km/h schnell. Bedient wird das Bike per Smartphone-App, eine Halterung auf der Mittelstange ist vorgesehen. Eine ähnliche Vision hat auch Linde, allerdings ersetzen die Gas-Experten bei ihrem H2-Bike die Batterie durch eine Mini-Brennstoffzelle, die ihren Wasserstoff-Vorrat für rund 100 Kilometer Reichweite aus einer kleinen Kartusche bezieht. Die soll sich, Tankstelle vorausgesetzt, in wenigen Minuten füllen lassen. Während die beiden Radl nur zum Personentransport geeignet sind, will VW mit dem Cargo e-Bike vor allem Handwerker ansprechen: Das Dreirad sieht aus wie die in Holland beliebten Bakfiets und hat zwischen seinen beiden Vorderrädern Platz für einen kleinen Kofferraum. Nach dem der elektrische Lastesel in Genf schon seinen zweiten Auftritt hat, dürfte eine Serienversion bald folgen. 

Die ist auch bei der LiveWire beschlossene Sache: Zum ersten Mal in der über einhundertjährigen Firmengeschichte schickt der Motorrad-Dino Harley-Davidson ein elektrisches Bike ins Rennen. Es soll mehr als hundert Kilometer schaffen, danach muss die Harley für gut dreieinhalb Stunden an die Steckdose. Spannend dürfte vor allem der Sound sein: Der für tief-röhrende Zweizylinder berühmte Moped-Bauer verspricht: „Das lauteste was Sie hören, ist ihr Herzrasen.“ Bleibt nur abzuwarten, ob die Herzen der Motorrad-Jünger auch für das E-Bike höher schlagen. 

Forschung für den ökoneutralen Luftverkehr

0 2019-08-22 40

Die Luftfahrtbranche steht vor dem Hintergrund des Klimawandels verstärkt im Fokus gesellschaftlicher Debatten. Innovationen hin zu einem klimafreundlicheren Luftverkehr rücken dabei immer mehr in den Vordergrund. Anlässlich der Nationalen Luftfahrtkonferenz am 21. August 2019 in Leipzig präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) seine Kompetenzen und Forschungsarbeiten in den Bereichen alternative Treibstoffe, elektrisches Fliegen, unbemanntes Fliegen und Atmosphärenforschung. Die DLR-Forschungsflugzeuge HALO, Do-228 D-CFFU sowie der Fliegende Hubschraubersimulator EC-135 FHS sind vor Ort.

Neues Kamerasystem

0 2019-08-19 60

Das hochautomatisierte und autonome Fahren stellen eine Vielzahl an Herausforderungen an Entwickler, Designer und Ingenieur. Ein großer Fragekomplex, denen sich die Experten widmen müssen, dreht sich um den Wechsel von selbstfahren und gefahren werden. Der Zulieferer Continental hat nun ein Kamerasystem entworfen, das den Wechsel vom automatisierten zum manuellen Fahren und umgekehrt sicher gestalten soll.

Volocopter in Stuttgart

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Am Samstag 14. September und Sonntag 15. September 2019, jeweils ab 11 Uhr, werden rund um das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart technische Innovationen und nachhaltige Verkehrskonzepte zur Mobilität der Zukunft präsentiert. Dazu gehören Angebote wie Car Sharing, Elektrofahrzeuge und mobile Zukunftskonzepte. Der Eintritt ins Mercedes-Benz Museum ist an diesen Tagen frei.

Neueste Mobilitätstrends erleben

0 2019-08-16 79

Im September verwandelt sich Frankfurt erneut von der Main- in die Mobilitäts-Metropole. Die IAA, Europas führende Mobilitätsplattform, lädt vom 12. - 22. September Familien, Fachbesucher, (E)-Mobilitäts-Experten und alle Interessierten ein, die Zukunft der Mobilität schon heute zu erleben. Die IAA Experience bringt viele verschiedene Erlebnisangebote auf das Gelände, zum Beispiel einen E-Move Track für E-Bikes und E-Scooter, ein autonom fahrendes Shuttle, Outdoor Parcours oder die Kids World. Mit den vier Säulen, die die IAA tragen, bietet die IAA Experience damit neben der IAA Conference, der IAA Exhibition und der IAA Career vielfältige Interaktionsmöglichkeiten.

3D-Effekt für Fahrzeugdisplays

0 2019-08-16 51

Schöner, größer, bunter: Digitale Anzeigen erobern die Fahrzeuginnenräume. Denn Fahrer und Passagiere wollen auch im Auto nicht auf das Anzeige- und Bedienerlebnis verzichten, dass sie von Smartphone, Fernseher und Co. kennen. Mehr noch: In den Cockpits der Zukunft übernehmen digitale Displays eine Schlüsselrolle für das Zusammenspiel von Fahrer und Fahrzeug. Bosch trägt diesem Trend mit seinen neuen 3D-Display-Produkten Rechnung. 

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