SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Roboter-Taxi von Renault

0 2018-09-19 1297

Der französische Automobilhersteller Renault wagt einen Blick in die Zukunft und zeigt nach dem Roboter-Taxi für die innerstädtische Personenbeförderung nun den autonom fahrenden Transporter für die „letzte Meile“.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge (20. bis 27. September) präsentierte Renault die Studie eines autonom und elektrisch fahrenden Transporters. Das EZ-Pro genannte Konzeptfahrzeug soll nach den Vorstellungen der französischen Kreativen im Jahr 2030 in den Städten lokal emissionsfrei, vernetzt, leise und sicher unterwegs sein. Für die Auslieferung von Gütern zu den Kunden „auf der letzten Meile“ jedoch ist weiterhin ein Mensch vorgesehen. Dieser soll sich ganz in der französischen Concierge-Tradition um die Belange der Kundschaft persönlich kümmern.

Die Menschen zieht es weiterhin in die Städte. 2030 leben wohl rund 80 Prozent der Europäer und 70 Prozent der Chinesen in urbanen Zentren. Gleichzeitig steigt, auch wegen des Bomms des E-Commerce, der Lieferverkehr in den Metropolen weiter an. Mit EZ-Pro will Renault die Warenanlieferung vor allen Dingen effizienter und umweltfreundlicher gestalten und gleichzeitig die Stadtbewohner als auch die Auslieferungsfahrer entlasten. „Bei unserer Studie geht es vor allen Dingen darum, vorauszudenken und Logistikkonzepte für die Zukunft zu entwickeln“, führt Philipp Divine, Direktor für Strategieentwicklung bei Renault, aus. Welche Technologien, Infrastrukturen und rechtlichen Voraussetzungen im Einzelnen für autonomes Fahren genau zum Einsatz kommen werden beziehungsweise zur Verfügung stehen müssen, stand nicht im Mittelpunkt der Studie. So konnten die Kreativen weitgehendst losgelöst von Themen wie elektrischer Reichweite, Batteriekapazität, Lademöglichkeiten, Radar- und Lidarsystemen, Vernetzung mit anderen Fahrzeugen oder der Akzeptanz in der Bevölkerung Ihre Ideen für KEP (Kurier-, Express- und Paketdienste) oder Handwerker und Dienstleister wie mobile Kaffeestand- und Foodtruckbetreiber umsetzen.

Wichtigste Zielgruppe sind jedoch in Zeiten des boomenden E-Commerce die KEP-Unternehmen. So sitzen auch Mitglieder der DPD-Group mit den Renault-Ideenschmieder an einem Tisch. Praxisnah sollen die Vorschläge sein. Jean-Claude Sonet, bei DPD für die Kundenbetreuung zuständig, gefällt, dass die Transporter der Zukunft im Verteilerzentrum automatisch beladen werden. „Das entlastet die Auslieferer ungemein. Es reicht, wenn sie noch vor Ort die Pakete zum Kunden in den fünften Stock tragen müssen.“ Natürlich sind die Pakete so sortiert, dass der Auslieferer sie sofort findet. Selbstverständlich ist auch die Routenplanung optimiert, die Wünsche der Kunden (Zeit, Ort) werden berücksichtigt. Weniger gestresst sind die Fahrer auch, da ist sich Sonet sicher, weil sie die Verantwortung fürs Fahren und Parken im dichten Stadtverkehrsgewimmel nicht mehr haben. „Sie können sich stattdessen während der Fahrt mit Büroarbeiten beschäftigen oder einfach in Ruhe einen Kaffee trinken.“ Selbstverständlich ist die Mitarbeiter-Umgebung ansprechend gestaltet, mehr Wellness-Oase als funktionaler Transporter-Arbeitsplatz. Mit weniger Hektik und weniger körperlicher Belastung würde auch die Attraktivität des Berufes steigen, hofft Sonet. Schließlich klingt auch die Berufsbezeichnung „Concierge“ besser als Paketbote.

Natürlich muss nicht immer ein Mensch an Bord sein. Es gibt auch reine Transporter-Pods. Diese schließen sich je nach Bedarf und ähnlich wie beim Platooning von Lkw mit anderen Pods zu einem Konvoi zusammen. Diese Pods können zum Beispiel als mobile Packstation fungieren. Für eine effiziente Verteilung gibt es unterschiedlich große Boxen, in denen Gegenstände verstaut werden können. Die Kunden deponieren dort Pakete oder holen ihre bestellte Ware ab.

Die in Hannover gezeigte Studie nutzt dieselbe Plattform wie der in diesem Jahr auf dem Genfer Automobilsalon vorstellte Taxi-Roboter EZ-Go. Der knapp fünf Meter lange Transporter entspricht ungefähr den Maßen eines aktuellen Renault Master (L1, H1). Ein Pod mit Concierge bietet sechs Kubikmeter Laderaum, die reinen Transporter-Pods kommen auf 12 Kubikmeter. Angedacht werden aber auch kleinere Pods. Schließlich gibt es auch Städte mit engen Gassen. Und die werden auch 2030 aktuell sein.

Auf der Pariser Motorshow im Oktober zeigt Renault die nächste EZ-Studie. Nach Ideen zur Personen- und Transportlösungen könnten nun Konzepte zum Individualverkehr in den Fokus rücken.

Revolution im Cockpit

0 2019-06-14 24

Vergangene Woche präsentierte Continental auf der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai (11. bis 13. Juni) ein neues 3D-Fahrzeugdisplay, bei dem die sogenannte Lightfield-Technik der amerikanischen Firma Leia eingesetzt wird. Diese erzeugt 3D-Grafiken, die unter anderem grafische Hervorhebungen erlauben.

Next Generation

0 2019-06-13 29

Dass Uber und Volvo schon seit längerem Robotaxis auf der Basis des XC90 testen, ist nicht neu. Nun präsentierten die Entwicklungspartner die neueste Generation ihres selbstfahrenden Autos.

Aachener Flugtaxi

0 2019-06-13 27

Angesichts stetig voller werdener Straßen wird aus der Jahrzehnte alten Vision von Flugtaxis allmählich Realität. Auch Forscher der RWTH Aachen und der örtlichen Fachhochschule haben nun ein elektrohybrides Kleinflugzeug entwickelt, das 2024 einsatzbereit soll.

High-Power-Charging Ladestationen

0 2019-05-27 42

Feierlicher Anlass am Rasthof Köschinger Forst Ost an der A9: Tank & Rast und IONITY nehmen gemeinsam mit der AUDI AG den ersten High-Power-Charging (HPC) Ladepark auf der Autobahn in Bayern in Betrieb.

Dritter Weltgipfel für Nachhaltigkeit

0 2019-05-27 35

Ab dem 4. Juni werden in Montreal (Kanada) auf einer internationalen Plattform für nachhaltige Mobilität unterschiedliche Lösungen zu multimodalen Ökosystemen präsentiert.

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden