Wie ein Deutscher die Idee des Mazda MX-5 vorwegnahm
<p> Vor 25 Jahre begann der Mazda MX-5 seine Weltkarriere und entfachte einen Roadster-Trend. Gleichzeitig scheiterte in Deutschland Technik-Pionier Walter Treser endgültig mit seiner nahezu identischen Idee vom preiswerten offenen Sportwagen für kleines Geld.</p>
Als am 10. Februar 1989 auf der Chicago Auto Show zahllose Scheinwerfer die Premiere des Mazda MX-5 in helles Licht tauchten, waren in einer Fabrik in Berlin gerade die letzten Lampen erloschen. Während die japanische Marke mit dem neuen Modell einen Überraschungserfolg feierte, der zum meistgebauten Cabrio der Welt werden sollte, musste Walter Treser einen ganz ähnlichen Traum begraben. Sein T1 sollte nie gebaut werden.
Die Geschichte des Treser T1 lässt sich am ehesten mit einer Sternschnuppe vergleichen: Der Premierenauftritt sorgte auf der IAA 1987 für Aufsehen und brachte ihn auf die Titelblätter. Doch schon bevor der erste Kunde seinen Wagen abholen konnte, war alles zu Ende. Was blieb, war der Verlust von Entwicklungskosten in Millionenhöhe, statt der geplanten Jahresproduktion von 1.200 Sportwagen wurden kaum mehr als zwanzig Exemplare auf die Räder gestellt. Alles in allem steht der Treser T1 für eines der mutigsten Projekte der jüngeren Automobilgeschichte und für ein grandioses Scheitern.
Treser – wer bei der Nennung des Namens ein Aufzucken der Erinnerung spürt, wird vermutlich nicht an den T1 denken. Bekannt wurde die Marke vor allem durch Tuning-Zubehör wie schwarz gefärbte Heckleuchten, die in den Achtzigern das Heck unzähliger VW Golf und Audi zierten. Auch die Veredelung ganzer Audi-Fahrzeuge gehörte zum Programm. Doch dem Mann hinter dem Markennamen reichte das nicht. Walter Treser wollte Autohersteller sein.
Treser begann seine Karriere als leidlich erfolgreicher Rennfahrer. Er arbeitete als Rennreifeningenieur und kam 1976 schließlich zu Audi. Dort fand er seinen Platz in der Fahrzeugentwicklung und wurde zusammen mit dem heutigen VW-Oberen Ferdinand Piëch zu einem der führenden Köpfe hinter dem Projekt Audi Quattro. Später stieg er auf zum Rennleiter für die Rallyeeinsätze der Marke, bis Piëch ihn 1981vor die Tür setzte.
Treser machte sich selbständig, und schon ein Jahr später entstanden Pläne für ein ehrgeiziges Projekt. Die erste Idee lautete: Jugendauto. Ein Sportwagen sollte es sein, den sich auch junge Menschen leisten konnten - aufregendes Design gepaart mit Großserientechnik. Also genau das, was auch Mazda vorhatte.

Aktuelles Magazin
Kompendium 2026

Sonderausgabe Elektro
Das neue Jahresspecial Elektromobilität.
Über die Jahre Jahren wurden die Pläne immer konkreter, Designer legten Entwürfe für die Karosserieform vor, ein erstes Holzmodell entstand. Auch auf technischer Seite wuchsen lose Ideen zu festen Vorstellungen: Antrieb und weitere technische Bauteile sollten von Volkswagen kommen. Der 139 PS starke 1,8-Liter-Motor aus dem Golf GTI, außerdem Getriebe, Vorderachse, Lenkung und auch die Heizung aus dem gleichen Modell. Die Maschine sollte ihren Platz, anders als beim Spender, allerdings nicht unter der vorderen Haube finden. Treser bevorzugte das Mittelmotorprinzip und statt Front- den Heckantrieb.
Ohnehin setzte Treser abseits der eingekauften Volkswagen-Technik auf Eigenständigkeit – und zwar so weit, dass sich der T1 nicht nur mit seiner keilförmigen Karosserie von allen zeitgenössischen Automobilen unterschied. So bestand die Bodengruppe aus einer Kombination aus Aluminium und Kunststoff, ein bis dahin im Autobau unbekanntes Prinzip.
Auch die Dachkonstruktion konnte als Wegweisend gelten. Schon zuvor baute Treser in Audi-Modelle und sogar in den VW Polo ein festes Klappdach ein, das die Vorteile von Coupé und Cabrio kombinierte – zu einer Zeit, als man bei Mercedes nicht einmal an einen SLK dachte, der heute als Urvater aller Klappdach-Cabrios gilt. Der neue Sportwagen sollte natürlich ebenfalls so eine Dachkonstruktion bekommen.
Niemand konnte Treser vorwerfen, dass es ihm an Ideen mangelte. Sogar die Klappscheinwerfer erfand er neu: Wo andere Sportwagen wie der MX-5 die Scheinwerfer und ihre Klappen aus den Kotflügeln fahren ließen, setzte Treser auf fest installierte Leuchten, vor denen eine elektrisch versenkbare Schutzklappe bei Bedarf den Weg der Lichtstrahlen freigab.
Nicht nur das Auto entwickelte sich von der Idee zum Prototypen, auch die Pläne einer serienmäßigen Herstellung verließen bald das Stadium bloßen Phantasierens. In jenen Jahren umschloss noch die Mauer das ehemalige West-Berlin, und der Senat der Stadt war froh und recht freigiebig über und für jedes Unternehmen, das sich dort trotz der isolierten Lage ansiedelte. Später, als alles vorbei war, berichtete „Der Spiegel“, dass aus öffentlichen Mitteln fünf Millionen Mark in das Projekt Autofabrik geflossen sein sollen.
Die Firma Treser bezog 1985 die Räume einer Konkurs gegangenen Maschinenfabrik im Berliner Stadtteil Wittenau. In den folgenden Jahren arbeiteten bis zu 130 Mitarbeiter in den Hallen in der Lübarser Straße an dem Auto. Beziehungsweise an den Autos – denn es ging um drei Modellvarianten. Als T1 wurde ein Sportwagen mit geschlossenem Coupédach bezeichnet, das Modell mit dem Klappdach bekam die Bezeichnung T1 Cabrio.
Und dann gab es noch den TR1. Um das Interesse an dem neuartigen Auto zu schüren, sollten die TR1 in einer eigens initiierten Rennserie im Rahmen der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) gegeneinander antreten. Die Rennversion für diesen „Hydro Aluminium Cup“ hatte weder eine festes noch ein klappbares Dach, war vielmehr schutzlos offen unterwegs.
Im Herbst 1987 schließlich war es soweit: Das Ergebnis jahrelanger Entwicklung erlebte seine Premiere auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Zu diesem Zeitpunkt war von der Idee des Jugendautos nicht mehr viel übrig. Der mittlerweile angepeilte Verkaufspreis lag bei mehr als 60.000 Mark, ein fabrikneuer Golf GTI kostete nicht einmal die Hälfte. Also nahm man statt der Jugend die Junggebliebenen als Zielgruppe für den 220 km/h schnellen Zweisitzer ins Visier. Die konnten neben einem höheren Alter auch deutlich höhere Einkommen vorweisen. Interesse war tatsächlich vorhanden: „Wir hatten etwa 1.000 Vorbestellungen“, erinnert sich der heute 73-jährige Walter Treser. Allein der Autovermieter Sixt soll 99 Fahrzeuge geordert haben.
Das neue Marken-Motto lautete „Das Autovergnügen“, ergänzt von den Worten „Fuß vom Gas, Dach auf, Musik – und das Autovergnügen beginnt.“ Es blieb bei den Worten. Nur ein Auto erfüllte das Versprechen – das einzig gebaute Musterfahrzeug des T1 Cabrio. Auch vom Coupé erlangte nur eines den Zustand der Fahrbereitschaft. Fast wie eine Großserie mutet da schon der TR1 an. Obwohl bereits in Schwierigkeiten steckend, baute Treser zwanzig Fahrzeuge der dachlosen Rennversion. Und im Mai 1988 fand tatsächlich das erste Rennen statt.
Das jedoch sollte die letzte gute Nachricht sein. Die Millionen waren aufgebraucht, für den Anlauf einer Serienproduktion wurde weiteres Geld benötigt. Von noch einmal 4,5 Millionen war die Rede. Im August 1988 war es vorbei, die Fabrik wurde geschlossen. Das Abenteuer Autobau riss Tresers erfolgreiche Tuningfirma in Ingolstadt mit in den Abgrund. Walter Treser selbst wurde in den neunziger Jahren von Opel als Motorsportchef angeheuert, blieb bei der Marke, bis er sich 2003 in den Ruhestand verabschiedete.
Einige der gebauten Autos wurden von Liebhabern gepflegt, andere gerieten in Vergessenheit und tauchten erst Jahre später verstaubt wieder aus dunklen Garagen auf. Bis heute kann niemand exakt sagen, wie viele Fahrzeuge wirklich gebaut wurden und wie viele es noch gibt. „Wir wissen von 17 oder 18 noch existierenden Fahrzeugen“, sagt Carsten Nitzsche, Vorsitzender des Treser-Clubs. Es können aber auch mehr Autos existieren, als jemals offiziell gebaut wurden. So berichtet Walter Treser von einem halbfertigen Auto, das ehemalige Mitarbeiter nach der Pleite komplettierten, drei weitere sollen aus Restteilen zusammengesetzt worden sein.
Bleibt die Frage: Was wäre wenn? Wenn Treser das nötige Geld bekommen hätte, wenn der T1 in Serie gegangen wäre? Auf jeden Fall hätte auch dann die Chicago Auto Show stattgefunden, auf der jenes Auto vorgestellt wurde, das den Trend zum Offenfahren neu befeuerte. Ein zweisitziger Sportwagen mit Stoffverdeck und Klappscheinwerfern, 90 bis 131 PS stark. Mit dem MX-5 zeigte Mazda jenes Jugendauto, das Walter Treser skizzierte, bevor alles ganz anders kam.
„Ich bin mir trotzdem sicher, dass wir eine Chance gehabt hätten“, betont Walter Treser. Allein schon, weil der T1 eben kein Massenprodukt sein sollte. „Es gab schon immer Autos, deren Besitz etwas Besonderes darstellte.“ Immerhin: Wenn auch sonst alles schief gegangen ist, etwas Besonders ist der Treser-Sportwagen auf jeden Fall.

Aktuelles Magazin
Kompendium 2026

Sonderausgabe Elektro
Das neue Jahresspecial Elektromobilität.
Der nächste „Flotte!
Der Branchentreff" 2027
Ähnliche Artikel
Vermischtes
DKV Mobility: Umfassende Versorgungslösungen für Ihre Flotte!
<p>(Ad) Mit unseren <strong>Tank- und Ladekarten</strong> haben unsere Kunden Zugang zum größten energieunabhängigen Akzeptanznetzwerk in Europa bestehend aus rund 74.000 Tankstellen sowie über 1,1 Mio. öffentlicher Ladepunkte. </p>
Vermischtes
Mazda und Nippon Express starten Demonstrationstest mit Biodiesel
<p>Mazda und Nippon Express Co., Ltd., ein Konzernunternehmen der NIPPON EXPRESS HOLDINGS, INC., haben im Mai 2026 einen Demonstrationstest mit Biodiesel (HVO) für Transporte von auslieferungsbereiten Mazda Fahrzeugen gestartet. Der HVO-Test wird bis Ende 2026 zwischen dem Werk im Stadtteil Nishinoura in Hofu und dem Neufahrzeuglager in Nakanoseki auf einer etwa 12 km langen Strecke (Hin- und Rückfahrt) durchgeführt. Dabei werden Kraftstoffeffizienz, Leistung und betriebliche Herausforderungen bewertet, um Erkenntnisse für eine künftige Ausweitung zu gewinnen. </p>
Vermischtes
Anpfiff für das große Autobid.de WM-Tippspiel!
<p>Das größte Fußball-Spektakel des Jahres steht vor der Tür: Am 11. Juni fällt der Startschuss für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Passend zum globalen Sport-Highlight rollt auch Autobid.de den Ball ins Feld. Ab Juni startet das exklusive Autobid.de WM-Tippspiel, bei dem registrierte Kunden ihr Fachwissen unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen können.</p>
Vermischtes
Audi kündigt dritte Generation des Q7 an
<p>In Kürze stellt Audi die dritte Generation des Q7 vor. Das SUV knüpft an eine mehr als 20-jährige Erfolgsgeschichte an und verbindet Vielseitigkeit, Souveränität und Premiumanspruch.</p>
Vermischtes
Nissan Qashqai e‑Power umrundet Tasmanien ohne Tankstopp
<p>Der Nissan Qashqai e‑Power schreibt das nächste Kapitel seiner Effizienzgeschichte, denn er absolvierte unlängst eine vollständige Umrundung Tasmaniens – und dies mit nur einer einzigen Tankfüllung. Im vergangenen Herbst durchquerte der Nissan Qashqai e‑Power bereits Großbritannien der Länge nach von Land's End nach John O'Groats ohne Tankstopp und bewies seine Langstreckentauglichkeit. </p>
Ausgewählte Artikel
Home
Jaguar XKR Special Edition
<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/jaguar.jpg" style="width: 250px; height: 158px; " /></p> <p> <strong>Zum Genfer Autosalon präsentiert sich der Jaguar XKR in einer noch edleren Variante. Der XKR Special Edition bietet neben einer umfangreichen Ausstattung ein Interieur mit besonderen Materialien und besonderer Farbgebung. Mit einer Leistung von 375 kW (510 PS) ist dies der XKR als Coupé und Cabriolet zu Preisen ab 122.020,- Euro ab sofort bei den Jaguar Vertragspartnern in Deutschland erhältlich.</strong></p> <p> </p> <p> <strong>Auf einen Blick</strong></p> <ul> <li> <p> Jaguar XKR Special Edition mit umfangreicher Ausstattung</p> </li> </ul> <ul> <li> <p> Zu Preisen von 122.020 Euro für das Coupé und 129.120 Euro für das Cabriolet ab sofort bestellbar</p> </li> </ul> <ul> <li> <p> Neue20" Leichtmetallfelgen im Design "Venom"</p> </li> </ul> <ul> <li> <p> Mit detaillierter Handwerkskunst aufgewerteter Innenraum: Soft-Grain-Leder mit feinporiger Scraffito-Maserung für die Vordersitze, das Instrumentenbrett, die Türinnenseiten und die hinteren Seitenverkleidungen, Poltrona Frau® Leder für den Dachhimmel</p> </li> </ul> <ul> <li> <p> Erstmals für das komplette Interieur erhältlicher Farbton Truffle mit Micro-Kedern und Kontrastnähten in Ivory</p> </li> </ul> <ul> <li> <p> Elektrische 16x16-Wege Sitzverstellung für beheizbare Performance-Sitze, 525 Watt starkes Klangsystem von Bowers & Wilkins, individuelle Türeinstiegsleisten und polierte Edelstahlpedalerie</p> </li> </ul> <ul> <li> <p> Außenfarbe in der Premium-Farbe Ultimate Black</p> </li> </ul> <p> </p> <p> <strong>Einmalige Handwerkskunst im Jaguar XKR Special Edition</strong></p> <p> Jeder Jaguar XKR stellt für sich ein einmaliges Kunstwerk aus fortschrittlicher Technik und sportlichem Luxus dar. Nun steigert der in liebevoller Handarbeit veredelte Innenraum der XKR Special Edition den Luxuscharakter der Sportwagen-Baureihe noch weiter.</p> <p> Eigens für das Interieur der in Coupé- und Cabriolet-Form erhältlichen XKR Special Edition führt Jaguar ein haptisch besonders angenehmes Soft-Grain-Leder mit Scraffito-Maserung an. Es kommt an den Vordersitzen, am Instrumentenbrett sowie an den Innenseiten der Türen und den hinteren Seitenverkleidungen zum Einsatz. Das beheizbare Lenkrad ist mit üppigem Leder bezogen und wird mit ungefähr 15 Meter Faden vernäht, wobei das Leder auf der Innenseite des Lenkrads von Hand zusammengenäht ist. In Kombination mit einem Dachhimmel in Poltrona Frau® Leder, einem 525 Watt starken Premium Klangsystem von Bowers & Wilkins, 16-fach elektrisch verstell- sowie beheizbaren Performance-Sitzen für Fahrer und Beifahrer und Jaguar Smart Key System mit Keyless Entry offeriert die XKR Special Edition ein Höchstmaß an Komfort.</p> <p> Als Krönung hat das von Ian Callum geleitete Jaguar Design-Team die neue Farbkombination für den 2+2-sitzigen Innenraum konzipiert: Truffle mit Mikro-Kedern und Kontrastnähten in Ivory und Teppich in Truffle. Türeinstiegsleisten mit „Special Edition”-Schriftzug und polierte Pedale aus rostfreiem Edelstahl zählen ebenfalls zu den kleinen, aber feinen Zutaten.</p> <p> Die 20 Zoll großen Felgen im Design Venom sind diamantgedreht mit dunkelgrauem Finish und passen perfekt zur Außenfarbe in Ultimate Black.</p> <p> J<strong>aguar </strong><strong>XKR: Ein starkes Stück High-tech</strong></p> <p> Als Coupé und als Cabriolet mit elektrisch versenkbarem Soft-Top profitiert die XKR Special Edition von der fortschrittlichen Konstruktion der Jaguar XK/XKR-Baureihe. Ein Schlüsselelement ist die Monocoque-Konstruktion aus Aluminium, für deren Verbindungsstellen Jaguar sowohl Nieten als auch Epoxidharzkleber verwendet. Diese Hightech-Lösung macht die Karosserie des XK und XKR wesentlich leichter und steifer als das Stahlchassis des Vorgängermodells.</p> <p> Zusammen mit der stufenlos variablenDämpfereinstellung „Adaptive Dynamics” und dem 5,0-Liter V8 Kompressor-Motor mit einer Leistung von 375 kW (510 PS) besticht der Jaguar durch sein sportliches Handling und einer souverän-lässigen Kraftentfaltung.</p> <p> Weitere Informationen und Fotos zu Jaguar und Land Rover erhalten Sie unter <u><a href="http://media.jaguar.de/">http://media.jaguar.de</a></u></p>
Home
Innovative Technologien für Kompaktklasse-Modell
<p> - Variable Lenkunterstützung Flex Steer serienmäßig</p> <div> <p> - Adaptives Fahrlicht AFLS optional erhältlich</p> <p> Innovative Technologielösungen kommen in der zweiten Generation des Hyundai i30 zum Einsatz. Das Kompaktklasse-Modell, das am 23. März seinen offiziellen Verkaufsstart feiert, erhält die variable Lenkunterstützung Flex Steer serienmäßig. Über eine Lenkrad-Taste können drei Modi eingestellt werden, die Einfluss auf das Ansprechverhalten der Lenkung haben: Die Standard-Einstellung „Normal“ bietet mittleren Lenkaufwand. Der Modus „Comfort“ erleichtert das Lenken und macht damit Fahrten im Stadtverkehr oder das Parken des Fahrzeugs komfortabler. Möchte der Fahrer sportlich unterwegs sein, bietet sich der „Sport“-Modus an: Dann reagiert das Fahrzeug noch direkter auf Lenkbewegungen. Die Modi können während des Fahrens gewechselt werden. Erreicht das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 45 km/h wird automatisch vom „Comfort“- auf den „Normal“-Modus umgeschaltet.</p> <p> Ebenfalls Premiere feiert im neuen i30 das adaptive Fahrlicht AFLS (Adaptive Front Lighting System), das optional im Lichtpaket zusammen mit Xenon-Scheinwerfern erhältlich ist. Es passt die Ausleuchtung der Straße wechselnden Bedingungen an, leuchtet also weit, wenn es auf der Autobahn zügig vorangeht, und legt den Fokus auf den direkt vor dem Fahrzeug liegenden Bereich, wenn der Wagen auf engen kurvigen Wegen unterwegs ist. Was hinzukommt: Bei Kurvenfahrt leuchten die Scheinwerfer in die Kurve hinein, was vor allem nachts auf Landstraßen die Sicht des Fahrers ganz erheblich verbessert. </p> </div>
Home
Kleiner Sportsfreund
<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/suzi.jpg" style="width: 250px; height: 167px; " /></p> <p> <strong>Suzuki Swift-Freunde, die nach Einführung des neuen Modells im Jahr 2010 zunächst eine sportive Ausführung vermisst haben, dürfen schon seit dem Jahreswechsel aufatmen: Der Swift Sport erfreut mit knackigen 136 PS und einem sauber gestuften Sechsgang-Getriebe. Flottenmanagement war bereits unterwegs mit dem quirligen Kleinwagen.</strong></p> <p> Der Swift verdient den Namen Kleinwagen noch – mit deutlich unter vier Längenmetern nämlich passt der Japaner perfekt in die City, ohne zu nerven mit Problemen bei der Parkplatzsuche. Im Gegenzug bietet er ordentliche Raumverhältnisse selbst für großgewachsene Fahrgäste. Wer den 136 PS starken "Sport" ordert, darf aber ruhig auch mal einen Abstecher auf die windungsreiche Landstraße wagen, denn dort macht das wendige Vehikel richtig Spaß. Okay, er ist nicht übermotorisiert und braucht ein bisschen Drehzahl, um in Fahrt zu kommen – aber darauf kann man sich einstellen. Wer möchte, beschleunigt den kleinen Fronttriebler mit den potent aussehenden 17-Zöllern auf knapp 200 km/h – nicht von schlechten Eltern. Ausgeprägte Sportsitze halten die menschliche Fracht bei hoher Querbeschleunigung in der Zange, sie sind hier Standard</p> <p> Der 1,6 Liter große Vierzylinder läuft kultiviert und vibrationsfrei, die Sechsgang-Box lässt sich leichtgängig schalten. Eine recht direkte Servolenkung hilft, den Asiaten schwungvoll ums Eck zu wuchten. Trotz straffer Abstimmung bereitet die Fuhre aber auch auf weiten Strecken Freude – dann am besten mit Tempomat, der zur Serienausstattung gehört. In Sachen Durst hält sich das mit Schaltsaugrohr ausgerüstete, dezent röhrende Triebwerk zurück und glänzt mit 6,4 Litern pro 100 km. Ab 15.537 Euro netto ist der drahtige Swift zu haben, dessen Tradition immerhin bis in die Achtzigerjahre zurückreicht und mit dem einstigen Swift GTI begründet wurde. Das aktuelle Topmodell der Linie kommt mit Klimaautomatik, der vollen Sicherheitsausrüstung inklusive ESP und sogar Bixenon-Scheinwerfern üppig ausgestattet daher.</p>
Home
Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
Home
DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

0 Kommentare
Zeichenbegrenzung: 0/2000