Der Herbst kommt und mit ihm kühlere Temperaturen und deutlich früher einsetzende Dunkelheit. Die Kleidung sollte daher nicht nur warm halten, sondern ihren Träger auch für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar machen. Denn viele Menschen machen sich bereits auf den Weg ins Büro oder zur Schule, bevor es draußen dämmert. Der TÜV Süd empfiehlt neben heller Kleidung daher auch das Tragen reflektierender Materialien.

Dunkel gekleidete Personen werden meist erst wahrgenommen, wenn sie durch Fahrzeugscheinwerfer oder eine Straßenlaterne direkt angeleuchtet werden – da kann es aber schon zu spät sein. Denn wenn es draußen dämmert oder bereits dunkel ist, beträgt die Sehschärfe bei Auto- oder Motorradfahrern nur rund 20 bis 30 Prozent der Tagessehschärfe.

Lediglich reflektierende Materialien sind für andere Verkehrsteilnehmer in der Dunkelheit sichtbar. Sie leuchten im Abblendlicht eines Autos hell auf und können etwa an Jackenärmeln, Hosen und Schuhen aber auch an Kappen, Mützen sowie Taschen fixiert werden. Wer Reflektoren im Handel kauft, sollte darauf achten, dass sie der DIN-Norm EN 13356 entsprechen.

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss zudem darauf achten, dass alle vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen angebracht und funktionstüchtig sind. Da die Dynamopflicht abgeschafft wurde, ist eine Batteriebeleuchtung künftig auch an einem Fahrrad mit über elf Kilo Gewicht zulässig. Bis Mitte dieses Jahres waren Batterie- oder akkubetriebene Lampen nur für leichte Rennräder erlaubt.