Aufgrund der bislang eingeschränkten Verfügbarkeit von Neuwagen war die Zahl der weltweiten Neuverträge im Berichtszeitraum mit rund 3,8 Millionen rückläufig (-8,8 Prozent). Der Vertragsbestand sank leicht um 1,2 Prozent auf rund 22 Millionen Verträge (Vorjahr: 22,2 Millionen).In Deutschland, dem größten Einzelmarkt der Volkswagen Finanzdienstleistungen, sank die Zahl der Neuverträge im ersten Halbjahr auf rund 903 Tsd. Stück (-8,1 Prozent gegenüber Vorjahr). Der Vertragsbestand ging um 2,9 Prozent auf rund 6,1 Millionen Stück zurück.Positiv entwickelte sich der weltweite Zugang bei Dienstleistungs- und Versicherungsverträgen von Volkswagen Financial Services. Hier stieg die Anzahl der Neuverträge auf rund 2,2 Millionen (+4,4 Prozent) und der Vertragsbestand erhöhte sich auf insgesamt rund 11,5 Millionen (+4,3 Prozent).Die Bilanzsumme des Geschäftsbereichs Volkswagen Finanzdienstleistungen lag bei rund 237,7 Mrd. Euro (+2,0 Prozent, Vorjahr: 233,0 Mrd. Euro).Transformation vom Finanzdienstleister zum MobilitätsanbieterDas Geschäft mit Mobilitätsdienstleistungen wird zukünftig ein wichtiger Wachstumsmarkt mit erheblichen Ertragsquellen für den Volkswagen Konzern sein. Um ihre kundenorientierte Vision von der Mobilität der Zukunft umzusetzen, arbeiten die Volkswagen Finanzdienstleistungen weiter an ihrer strategischen Neuausrichtung zu einem umfassenden Mobilitätsanbieter. „Wir sehen bei unseren Kunden bereits heute den klaren Trend zu nutzungsorientierten Produkten wie Leasing oder Abo-Modellen. Mit unserer neuen Mobilitätsplattform werden wir künftig – gemeinsam mit den Marken des Volkswagen Konzerns – unseren Kunden flexible Lösungen für ihre individuelle Mobilität anbieten“, sagt Dahlheim und führt weiter aus: „Die Europcar-Transaktion des Volkswagen Konzerns, gemeinsam mit den Partnern PON Holding B.V. und Attestor Limited, war ein wichtiger strategischer Schritt für eine Umsetzung dieser Vision.“