Das Interesse an aufladbaren Fahrzeugen ist damit deutlich größer als deren aktueller Marktanteil. In Deutschland besaß 2021 nur jeder vierte Neuwagen einen Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb. Bei Kia entfiel im vergangenen Jahr bereits rund ein Drittel des Absatzes auf die insgesamt sieben Steckermodelle der Marke. Wie die Studie zeigt, dürfte vor allem die Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen stark steigen: Fast jeder vierte Befragte (23,7 Prozent) möchte, dass sein nächstes Auto ausschließlich mit Strom betrieben wird. Besonders wichtig ist das den Jüngeren (18- bis 29-Jährige: 27,5 Prozent; 30- bis 39-Jährige: 25,8 Prozent). Und vieles spricht dafür, dass die Zahl der E-Fans weiter wachsen wird. Denn 61 Prozent der Befragten sind bisher noch nie ein Elektroauto gefahren oder darin mitgefahren – die allermeisten von ihnen (79,6 Prozent) würden es aber gern mal ausprobieren.

Der Anteil derer, die die E-Mobilität grundsätzlich skeptisch sehen, ist entsprechend gering: Nur 18,7 Prozent beantworten die Frage „Was spricht für Elektrofahrzeuge?“ mit „gar nichts“. Und bei den Jüngeren ist diese ablehnende Haltung noch seltener zu finden (18- bis 29-Jährige: 8,7 Prozent; 30- bis 39-Jährige: 13,7 Prozent). Die häufigste Antwort auf die Frage nach den Vorzügen ist, dass Elektroautos nachhaltig sind (49,6 Prozent). Fast genauso oft wird auf den ganz praktischen Vorteil hingewiesen, dass man zu Hause „tanken“ kann (44,7 Prozent). Auch dass Stromer vor allem im Stadtverkehr sehr leise sind, wird von vielen Befragten geschätzt (35,9 Prozent).