Mit seinen ersten drei Stationen in Recklinghausen, Gelsenkirchen und Bottrop konnte traxi trotz Lockdown und heftiger Wintereinbrüche einen vollen Erfolg verbuchen. Die Zielvorgaben, die sich das Unternehmen gesetzt hatte, erreichte es mühelos. Jetzt möchte der Anhängerverleih ein flächendeckendes Netz ausbauen. Den Anfang macht der Zuwachs von gleich vier neuen Standorten in Gladbeck, Oberhausen, Wesel und in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Wahl der Standorte ist dabei so konzipiert, dass bis zur nächsten Station maximal etwa 20 km liegen, was eine hohe Verfügbarkeit der Anhänger verspricht.

traxi nimmt Autotransporter und Motorradanhänger ins Sortiment

Partnerschaften wie mit A.T.U sind bei einer erfolgreichen Expansion von großer Bedeutung. Gemeinsam kann man den Kunden individuelle und intelligente Mobilitätslösungen anbieten, die gezielt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. So hat traxi für den ersten Standort bei A.T.U Motorradanhänger und Autotransporter in das Sortiment aufgenommen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir A.T.U als Partner für dieses Pilotprojekt mit den Fahrzeugtransportern gewinnen konnten. Da passt einfach alles zusammen. Traxi generiert ideale Standorte für diese Anhänger; A.T.U wiederum wird im Gegenzug technische Prüfungen, wie z.B. die Hauptuntersuchung für unsere Anhänger übernehmen und bietet gleichzeitig seinen Kunden einen einzigartigen und modernen Service. Und der A.T.U Kunde kann sich zu jeder Zeit direkt bei seiner Werkstatt bequem und günstig einen traxi Transporter per App ausleihen und sein Fahrzeug in die Filiale zur Reparatur bringen. Das Zubehör, wie zum Beispiel Sicherungsgurte, bekommt er sofort in der jeweiligen A.T.U-Filiale vor Ort. Es ergibt sich ein Win-Win- Kreislauf für alle Beteiligten.“, erklärt Gründer und CEO Jakov Akishin.

Nachhaltigkeit mit neuester Technik

Neben dem Netzausbau arbeitet traxi auch in allen anderen Unternehmensbereichen stetig an Weiterentwicklungen und Optimierungen. Als Befürworter von Smart-City- Lösungen liegt dem Start-up besonders die Nachhaltigkeit am Herzen. Damit sie stromunabhängig sind, hat traxi alle neuen Dockingstationen daher mit Solartechnik ausgestattet.

Auch das eigene cloudbasierte IT-System „traxi IS“ wird stetig weiterentwickelt. Neue Anhänger können nun noch schneller in das System eingebunden werden und durch das Live-Tracking und KI werden Rückgabeoptionen rationell gelenkt.

„Dank traxi IS können wir die Auslastung der Anhänger und finanzielle Parameter direkt analysieren. Unsere Statistik zeigt, dass Kurzzeitmieten von 2-4 Stunden besonders populär sind - und das manchmal sogar mitten in der Nacht. Wir hatten zum Beispiel die vier neuen Anhänger bei A.T.U am Abend vor der Eröffnung in der App freigeschaltet und 10 Minuten später wurde der erste Autotransporter schon gebucht. Flexibel und spontan mieten - das ist unser USP“, sagt Co-Founder und CFO Vitalij Schreider. Herkömmliche Anbieter offerieren meist nur Tages- oder Halbtagsmieten mit festen Rückgabezeiten und mindestens 30 Minuten Zeitaufwand bei der Anmeldung.

10 neue Standorte pro Monat

Kommende Standorte in NRW sind bereits in der Installations- oder Planungsphase. In Düsseldorf sollen demnächst drei weitere Mietstationen von traxi eröffnen. „Obwohl es bei den Anhängerherstellern derzeit zu Lieferverzögerungen kommt, planen wir aktuell mit 10 neuen Standorten pro Monat zu wachsen. Je nach Saison streben wir dabei eine Auslastung von mindestens 50 % an“, verrät Jakov Akishin.