Mit einem Anstieg um 107 Prozent auf 6.755 Einheiten trugen die Plug-In-Hybride maßgeblich zur positiven Entwicklung im Mai bei. Damit erreichten sie einen Anteil von 55 Prozent an den Pkw-Neuzulassungen mit Elektroantrieb. Die Neuzulassungen rein batterieelektrischer Fahrzeuge beliefen sich auf 5.578 Einheiten (+20 Prozent).

Der Firmenwagenanteil blieb auch im Mai mit 41 Prozent hoch (Gesamtmarkt 26 Prozent). Die steuerliche Förderung sorgt dafür, dass die Flottenmanager verstärkt Elektrofahrzeuge einsetzen. Der Anteil der privaten Halter verharrte mit 32 Prozent (Gesamtmarkt 38 Prozent) in etwa auf Vormonatsniveau. Das Konjunkturpaket dürfte mit der Mehrwertsteuersenkung, dem beabsichtigten Ausbau der Ladeinfrastruktur und insbesondere der Innovationsprämie hier für weitere Impulse sorgen. Für das aktuelle Förderinstrument, den Umweltbonus, wurden bis Ende Mai laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bereits 206.035 Anträge gestellt.

Die deutschen Hersteller konnten im Mai ihren Marktanteil am Elektro-Pkw-Markt auf 70 Prozent ausbauen (Vorjahresmonat: 55 Prozent). Damit haben die deutschen Hersteller einen höheren Marktanteil am Markt für Elektro-Pkw als am Pkw-Gesamtmarkt (66 Prozent). Sieben der zehn meistverkauften E-Modelle zwischen Januar und Mai entfielen auf deutsche Hersteller.

Da im April viele Produktionsstätten aufgrund der Coronakrise geschlossen waren, ist die weltweite Produktion von Elektro-Pkw der deutschen Hersteller um 53 Prozent auf 14.500 Einheiten eingebrochen. Im Jahresverlauf sind bereits über 152.000 Fahrzeuge (+44 Prozent) von den Montagebändern gelaufen.