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Umfrage zur Zukunft des Stadtverkehrs

0 2019-11-22 797

Autonomes Fahren in Elektrofahrzeugen, Shared Mobility und Warenlieferungen per Drohne: So stellen sich viele Deutsche das Leben im Jahr 2045 vor. Jedoch fehlt den Befragten der Glaube daran, dass diese und weitere Zukunftsvisionen in 25 Jahren Wirklichkeit werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint. Gerade beim Thema Elektromobilität bestehen große Zweifel. BearingPoint-Experte Dr. Stefan Penthin: "Im Bereich Elektromobilität hat die Politik zwar große Pläne, der Bevölkerung jedoch fehlt bisher der Glaube an eine wirkliche Kehrtwende. Fakt ist aber: Wer saubere Städte und klimafreundliche Fortbewegung will, muss zumindest kurz- und mittelfristig auf E-Mobility setzen."

Beim Thema Mobilität der Zukunft gehen die Wünsche der Deutschen und ihre realistischen Erwartungen an unsere Fortbewegung im Jahr 2045 weit auseinander. Das geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint hervor. 80 Prozent halten es nicht für wahrscheinlich, dass sich Elektromobilität im städtischen Verkehr durchsetzt, obwohl sich das rund ein Drittel der Bevölkerung (31 Prozent) wünschen. 40 Prozent der Befragten halten es zudem für wünschenswert, dass auch auf dem Land Fortbewegungsmittel zukünftig geteilt werden. Aber nur 14 Prozent glauben, dass diese "Shared Mobility" in 25 Jahren in ländlichen Gebieten Wirklichkeit wird.

Dr. Stefan Penthin, globaler Leiter Automotive bei BearingPoint, dazu: "Bisher überwiegt bei den Deutschen die Skepsis gegenüber neuen Mobilitätsformen. Im Bereich Elektromobilität hat die Politik zwar große Pläne, der Bevölkerung jedoch fehlt bisher der Glaube an eine wirkliche Kehrtwende. Fakt ist aber: Wer saubere Städte und klimafreundliche Fortbewegung will, muss zumindest kurz- und mittelfristig auf E-Mobility setzen. Eine ausreichende Aufklärung und vor allem Investitionen in den technischen Fortschritt sind die Grundlage, um die Elektromobilität massentauglich zu machen. Eine Wende in Richtung mehr Umweltschutz kann zudem nicht nur mit finanziellen Anreizen erreicht werden, auch die Politik muss hier stärker eingreifen - sei es beim Benzinpreis, bei der Dieselsubvention oder beim Verfallsdatum für Verbrenner. Denn bislang besteht für die Mehrheit der Bevölkerung kein Handlungsbedarf."

Verkehr in der Stadt: Autonome Fahrzeuge sind gefragt

Städtische Gebiete sollen digitaler und fortschrittlicher werden, so die Befragten. 50 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschen sich, dass Haushalte zukünftig ihren eigenen Strom über Solarpanels produzieren. Für wahrscheinlich halten dies allerdings nur 12 Prozent. Gut ein Drittel (34 Prozent) wünscht sich darüber hinaus, dass autonome Fahrzeuge in der Stadt an Bedeutung gewinnen und 29 Prozent wünschen sich, dass der eigene PKW im Jahr 2045 überflüssig geworden ist. Nur 11 Prozent glauben aber, dass dieses Szenario realistisch ist. Fast die Hälfte (46 Prozent) wünschen sich außerdem, dass Großfahrzeuge wie SUVs in der Stadt durch kleinere Fahrzeuge ersetzt werden. Aber auch hier ist der Graben zwischen Wunsch und realer Vorstellung groß, denn nur 21 Prozent glauben an das Verschwinden von SUVs aus deutschen Großstädten.

Leben auf dem Land: eigener PKW bleibt essenziell

44 Prozent der Befragten halten es für wahrscheinlich, dass das Leben auf dem Land in Zukunft wieder attraktiver wird. Grund seien die Verschmutzung in den Städten sowie die hohen Mieten und räumliche Enge. Der eigene PKW bleibt auf dem Land jedoch noch immer ein wichtiges Fortbewegungsmittel: Zwar wünscht sich die Mehrheit der Befragten (54 Prozent), dass mehr Menschen von individuellen auf öffentliche Beförderungsmittel umsteigen, aber nur 13 Prozent halten das für wahrscheinlich. Zudem wünschen sich 41 Prozent, dass sich bis zum Jahr 2045 alternative Antriebe durchgesetzt haben werden, jedoch nur 19 glauben daran.

Warenverkehr: Lieferung schnell und ortsunabhängig

Nach ihren Vorstellungen für den Warenverkehr der Zukunft befragt, sehen die Umfrageteilnehmer unterschiedliche Modelle für Stadt und Land: So geben 22 Prozent der Befragten an, dass sie es für wahrscheinlich halten, dass zukünftig in der Stadt nicht mehr an Privathaushalte, sondern nur noch an Packstationen geliefert wird. 23 Prozent glauben, dass auf dem Land Pakete bald per Drohne direkt nach Hause geliefert werden.

"Autonome Fahrzeuge, alternative Antriebe und die Abkehr vom Eigenbesitz werden die Zukunft der Mobilität bestimmen. Die Politik ist jetzt gefragt, die nötigen Weichen zu stellen - zum Beispiel durch Fahrverbote für Autos mit Verbrennungsmotoren, massive Investitionen in neue Technologien sowie neue Angebote im Bereich Shared Mobility. Was wir hier vor uns haben, ist nicht weniger als eines der größten Zukunftsprojekte, das derzeit gemeinsam von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestemmt werden muss", sagt Matthias Loebich, globaler Leiter Markets bei BearingPoint.

Mobilität im Jahr 2045: Große-LinkedIn-Serie

Die Umfrage von BearingPoint zeigt, dass viele Deutsche sich zwar innovative Verkehrskonzepte für die Zukunft wünschen, jedoch bisher nicht von deren Umsetzung überzeugt sind. Vor allem auf dem Land glauben nur wenige Befragte an eine grundsätzliche Wende und die Abkehr vom eigenen Fahrzeug.

Die gesamten Ergebnisse der Umfrage "Mobility 2045" veröffentlicht BearingPoint im Dezember immer werktags auf LinkedIn. Jeweils ein Aspekt aus den Untersuchungsbereichen Stadt und Land wird dann in einer Infografik näher beleuchtet.

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Die Stadtwerke München (SWM) stellen nicht nur die Versorgung der bayerischen Metropole mit Energie (Strom, Erdgas, Fernwärme) und Trinkwasser sicher, sondern bilden mit dem Tochterunternehmen MVG (Münchener Verkehrsgesellschaft) auch einen wesentlichen Pfeiler des Münchener ÖPNVs. 

Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Elektromobilität in München aktiv voranzutreiben. Hierzu gehört neben der Bereitstellung von öffentlichen Ökostrom-Ladesäulen auch das Umstellen der eigenen SWM Flotte von Verbrennungsmotoren auf Stromer. Im Zuge dieser Strategie hat man sich für die Aufnahme eines MAN eTGE in den Fuhrpark der Stadtwerke entschieden. 

Der jüngst ausgelieferte MAN eTGE ist die vollelektrisch angetriebene Ausführung des MAN Transporters und schafft als Kastenwagen in der Hochdachvariante fast elf Kubikmeter Laderaumvolumen und als 3,5-Tonner eine Nutzlast von einer Tonne. Der MAN eTGE wird bereits seit Mitte 2018 in Serie gefertigt und verkauft. Die Ladezeit bei schneller DC-Aufladung beträgt ungefähr 45 Minuten.

Bei entsprechender Batteriepflege liegt der Kapazitätsverlust des 36kWh großen Akkus nach rund 2000 Ladezyklen bei lediglich 15 Prozent. Einzelne Module von sechs oder zwölf Zellen lassen sich außerdem separat austauschen. Untergebracht sind die 264 Lithium-Ionen HV-Zellen unter dem leicht erhöhten Ladeboden, der baugleich in den heckangetriebenen Karosserieversionen mit Dieselmotor zum Einsatz kommt.

Um den Einstieg in die Elektromobilität für Transportunternehmen so einfach wie möglich zu gestalten, stellt MAN bei der Anschaffung eines E-Fahrzeugs ein Expertenteam für den Bereich alternative Antriebe zur Verfügung. Der Bereich MAN Transport Solutions berät und unterstützt Kunden ganzheitlich bei Themen wie Betriebsanalyse, Mobilitätskonzept, Ladeinfrastruktur, Service sowie Flottenintegration.

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