Die Neuzulassungen batterieelektrischer Pkw (BEV) legten besonders stark zu: Seit Jahresbeginn wurden 47.903 BEV verkauft, ein Zuwachs von 149,5 Prozent. Außerdem kamen 26.487 neue Plug-In-Hybride (PHEV) auf die Straßen. Hier betrug der Zuwachs 3,6 Prozent.

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) betonte: „Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen legten auch im September weiter stark zu. Dennoch muss die Dynamik noch deutlich steigen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres kam das meistverkaufte Batterie-Elektroauto in Deutschland von einem VDIK-Mitgliedsunternehmen. Auch der am häufigsten neu zugelassene Plug-In-Hybrid ist ein Importauto.“

Von Januar bis September wurden insgesamt 223.592 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben neu zugelassen. Das stärkste Segment der alternativen Antriebe sind die Hybride ohne Stecker (HEV). In den ersten drei Quartalen wurden 136.865 HEV in Deutschland neu zugelassen (plus 90,8 Prozent). 37 Prozent aller neuen Hybride kommen von VDIK-Marken. Im Segment HEV muss beachtet werden, dass das Kraftfahrbundesamt derzeit auch so genannte Mild-Hybride einschließt.

Großes Potenzial für emissionsfreie Mobilität bietet auch Wasserstoff. Im Gesamtjahr wurden 151 Brennstoffzellenfahrzeuge neu zugelassen. Aktuell bieten in Deutschland nur zwei internationale Hersteller für Kunden verfügbare serienreife Brennstoffzellenfahrzeuge an. Sie stehen für 98,7 Prozent der Neuzulassungen.

Eine Liste der Elektrofahrzeuge von internationalen Herstellern mit insgesamt 37 am Markt verfügbaren E-Fahrzeugen kann hier abgerufen werden.