Kia EV2: Vollelektrischer B-Segment-SUV mit typischen Kia-Qualitäten
Kia hat auf der Brüsseler Motor Show 2026 (Publikumstage 10. bis 18. Januar) erstmals den EV2 vorgestellt. Der vollelektrische B-Segment-SUV markiert den neuen Einstieg in die schnell wachsende E-Produktpalette der Marke. Er zeigt ein mutiges, markantes Design, verfügt über topaktuelle Technologien und bietet eine hohe, alltagsorientierte Variabilität. Damit zeichnet sich auch das bislang kompakteste Elektroauto der Marke durch die typischen Qualitäten aus, mit denen sich Kia eine Führungsposition in der E-Mobilität gesichert hat.
Nach dem Erfolg von preisgekrönten Modellen wie EV6 (Europas „Car of the Year 2022“), EV9 („World Car of the Year 2024“) und EV3 („World Car of the Year 2025“) sowie der jüngst erfolgten Einführung von EV4 und EV5 bringt der EV2 die Elektrofahrzeugkompetenz von Kia in ein besonders zugängliches, kompaktes Segment, das zugleich das zweitgrößte im europäischen Automobilmarkt ist. Der EV2 stärkt die Position von Kia in diesem Markt, in dem die Bedeutung von Elektrofahrzeugen bis zum Ende des Jahrzehnts voraussichtlich stark zunehmen wird. Nach dem Kompaktwagen EV4 ist der EV2 das zweite vollelektrische Modell, das im europäischen Kia-Werk in Zilina, Slowakei, hergestellt wird. Der Produktionsstart ist für Februar geplant (zunächst für Modelle mit Standardbatterie, die Versionen mit großem Akku sowie die Ausführung GT-Line folgen ab Juni). Die Termine der Markteinführung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
„Der Kia EV2 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Elektromobilität einem breiteren Publikum zugänglich zu machen“, sagt Soohang Chang, Präsident und CEO von Kia Europe. „Als unser kompaktestes Elektrofahrzeug verbindet er ein mutiges Design mit hochmodernen Entwicklungen in den Bereichen Laden, Konnektivität und Sicherheit. Die Produktion des EV2 in der Slowakei unterstreicht unser Engagement für Europa und gewährleistet, dass dieses Modell den Anforderungen und Erwartungen von Fahrern auf dem gesamten Kontinent entspricht.“
Auffällige Erscheinung
Der EV2 verkörpert die Kia-Designphilosophie „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze). Markante Elemente wie die von den größeren Kia-Stromern inspirierten senkrechten Akzente betonen die Haltung und den Charakter eines selbstbewussten SUVs. Das 4,06 Meter lange Modell kombiniert eine kompakte Grundfläche mit kraftvollen Proportionen, die auf urbane Umgebungen zugeschnitten sind.
Geprägt wird der charakteristische Auftritt des EV2 außerdem durch das vertikal ausgerichtete Tagfahrlicht im Kia-typischen, an Sternbild-Darstellungen angelehnten „Star Map“-Design, eine stark ausgeprägte Schulterlinie und robust gestaltete Radläufe. Er rollt je nach Ausführung auf 16 bis 19 Zoll großen Rädern. Das breite Spektrum an Außenfarben beinhaltet Uni-, Metallic-, Perleffekt- und Mattlackierungen.
Die Ausführung GT-Line hebt den Lifestyle-orientierten Charakter des EV2 besonders hervor. Zum betont souveränen und hochwertigen Erscheinungsbild der Topversion tragen unter anderem auffällige SUV-Design-Elemente (Front- und Heckstoßfänger sowie Side-Blades in Wagenfarbe, schwarze dreieckige Akzente in der Front- und Heckschürze) und 19-Zoll-Räder mit markantem geometrischen Felgendesign bei.
Benutzerfreundliches Interieur mit viel Platz
Innen präsentiert sich der EV2 mit einer offen gestalteten Kabine, die von einem „Picknickkorb”-Konzept inspiriert ist. Das Interieur verknüpft Logik und Emotion durch den einen umfassenden Einsatz von verschiedenen Innenraummaterialien und ein intuitives Design. Das Armaturenbrett umgibt Fahrer und Beifahrer, indem es sich seitlich bis in die Türverkleidungen zieht. Dadurch steigert es den Komfort und verstärkt das Gefühl der Geräumigkeit.
Das zentrale Element im klar und übersichtlich gestalteten Cockpit ist das breite Panoramadisplay. Es beinhaltet das digitale Kombiinstrument und den Navigationsbildschirm (je 31,2 cm/12,3 Zoll) und dazwischen einen Touchscreen zur Klimasteuerung (12,3 cm/5,3 Zoll). Die jüngste Generation des Kia-Infotainmentsystems, das „Connected Car Navigation Cockpit“ (ccNC), kommt im Einstiegsmodell der Kia-EV-Palette in einer neuen, kostengünstigeren „Lite“-Version zum Einsatz. Sie hat das gleiche Display-Layout und viele Kernfunktionen des ccNC, allerdings ohne Festplattennavigation. Eine Routen-Navigation ist dennoch möglich, da sich Smartphones über Android Auto™ und Apple CarPlay™ kabellos in das Infotainmentsystem integrieren lassen. Außerdem unterstützt ccNC Lite ebenfalls Over-the-Air-Updates (OTA) und Upgrades über den Kia Connect Store.
Der EV2 basiert auf der Kia-Elektroplattform E-GMP (Electric Global Modular Platform) und kombiniert kompakte Außenmaße mit einem Raumangebot, das sonst eher in größeren Fahrzeugklassen zu finden ist. Dazu trägt auch der lange Radstand (2.565 mm) bei, der zudem verschiedene Sitzkonfigurationen ermöglicht: Neben einem Interieur mit fünf Sitzen ist eine viersitzige Variante erhältlich, deren Rücksitze sich separat verschieben lassen und zudem über neigungsverstellbare Rückenlehnen verfügen. Dank dieser Flexibilität, die die Alltagstauglichkeit des EV2 maximiert, eignet sich der neue Kia-Stromer gleichermaßen als Zweit- wie als Erstwagen im Haushalt.
Die Beinfreiheit im Fond lässt sich von 885 Millimeter auf bis zu 958 Millimeter erweitern, ein Spitzenwert in diesem Segment. Sowohl der Fünf- als auch der Viersitzer bieten hinten eine Kopffreiheit von bis zu 973 Millimetern. Werden die Rücksitze beim Viersitzer ganz nach hinten geschoben, beträgt die Kopffreiheit 968 Millimeter (bei maximal geneigter Rückenlehne 955 Millimeter). Der Gepäckraum fasst beim Viersitzer bis zu 403 Liter (wenn sich die Rücksitze in der vordersten Position befinden), beim Fünfsitzer 362 Liter. Weiteren Stauraum bietet ein 15-Liter-Frunk unter der Haube, was im Wettbewerbsumfeld derzeit einzigartig ist.
„Jedes Element des EV2 wurde im Hinblick auf den europäischen Lebensstil entwickelt“, sagt Sjoerd Knipping, COO von Kia Europe. „Seine kompakten Außenmaße, sein großzügiger Innenraum und seine fortschrittlichen Technologien machen es leicht, ihn in das Alltagsleben zu integrieren. Als ein EV-Einstiegsmodell, das Ausstattungselemente aus höheren Fahrzeugsegmenten bietet, steigert der EV2 den Anreiz, elektrisch zu fahren.“
Große Reichweite, schnelles Laden, agiles Fahrverhalten
Beim Antrieb stehen zwei Batterievarianten zur Wahl. Mit dem Standardakku (42,2 kWh) hat der EV2 eine Reichweite von bis zu 317 Kilometern, die Langstreckenversion mit 61,0-kWh-Batterie kann bis zu 448 Kilometer mit einer Akkuladung zurücklegen. Beide Varianten des EV2, bei dem die 400-Volt-Version der Plattform E-GMP zum Einsatz kommt, lassen sich an entsprechend leistungsfähigen Gleichstromstationen in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent schnellladen (42,2-kWh-Akku in 29 Minuten).
Beim Laden mit Wechselstrom (AC) unterstützt der B-SUV als erstes Kia-Modell schon ab der Markteinführung neben dem 11-kW- auch das schnellere 22-kW-Laden (optional erhältlich). Damit trägt der neue Stromer der Vorherrschaft der AC-Ladeinfrastruktur in Europa Rechnung und bietet mehr Flexibilität beim Laden an privaten und öffentlichen Stationen.
Für bequemes Laden unterwegs sorgen der Ladeservice Kia Charge, der über einen einzigen Account Zugang zu über einer Million Ladepunkten in 27 europäischen Ländern bietet (darunter mehr als 190.000 in Deutschland), die Plug-and-Charge-Funktion zur automatischen Erkennung des Fahrzeugs an öffentlichen Ladestationen und der Kia-EV-Routenplaner, der die Ladeplanung eigenständig erledigen kann. Die V2L-Funktion (Vehicle-to-Load) ermöglicht den Anschluss von 230-Volt-Geräten, die V2X-Hardware-Vorbereitung (V2H/V2G) die Einbindung der Fahrzeugbatterie ins private oder öffentliche Stromnetz, sofern die technische Infrastruktur dies ermöglicht.
Einstiegsmodell mit höherklassigen Technologien
Der EV2 bietet ein breites Spektrum an Fahrerassistenzsystemen und Konnektivitätsfunktionen, die üblicherweise eher in höheren Fahrzeugsegmenten zu finden sind.
Zu den je nach Ausführung serienmäßigen oder optional verfügbaren Assistenten gehören zum Beispiel Autobahnassistent 2.0, Frontkollisionswarner 2.0, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage 2.0, aktiver Totwinkelassistent mit Monitoranzeige, Rundumsichtkamera und die jüngsten Parkassistenztechnologien. Mit dem fernbedienbaren System „Remote Smart Parking Assist Entry“ lässt sich das Fahrzeug von außen per Smart Key manövrieren – eine in diesem Segment einzigartige Funktion.
Der digitale Komfort wird durch die vollständige Integration der Kia App, den digitalen Autoschlüssel (Digital Key), der mit NFC-, Bluetooth- und Ultrabreitband-Technologie arbeitet, sowie die Over-the-Air-Updates (OTA) und Features on Demand (FOD) weiter gesteigert. Für ein Premium-Klangerlebnis sorgt ein optionales Soundsystem von Harman/Kardon® mit acht Lautsprechern.
Verantwortung auf ganzer Linie
Kia beschränkt seine Nachhaltigkeitsbestrebungen nicht nur auf den Antrieb, sondern setzt zudem sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ressourcenschonende Materiallösungen ein. Aufgrund der Produktion im europäischen Kia-Werk in der Slowakei profitiert der EV2 in seiner Ökobilanz auch von kurzen Transportwegen. Außerdem unterstützt er europäische Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette und macht deutlich, dass Kia in marktorientierte, verantwortungsbewusste Mobilitätslösungen investiert.

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Attraktive Raten für ix35 und i40cw
<p> <br /> - Erfolgs-SUV ix35 ab 159 Euro monatlich erhältlich<br /> - Günstig Kombi fahren ab 199 Euro im Monat<br /> - Unterstützung durch reichweitenstarke Werbekampagne<br /> <br /> Attraktive Finanzierungen bietet die Hyundai Motor Deutschland GmbH seitJahresbeginn in Zusammenarbeit mit der FFS Bank GmbH für die Modelle ix35 und i40cw an. Der dynamische Cityroader ix35, mit 13.248 Verkäufen in 2011 eine der Erfolgsgrößen im deutschen SUV-Markt, ist in der Variante 1.6 Comfort bereits ab einer Monatsrate von 159 Euro erhältlich. Die Anzahlung beträgt 4.706,43 Euro und die Zielrate 10.551,90 Euro. Als wirtschaftliches Dieselmodell 1.7 CRDi in der mittleren Ausstattungslinie Style kommt der ix35 mit 199 Euro pro Monat kaum teurer (6.119,55 Euro Anzahlung, 13.889,20 Euro Zielrate).<br /> <br /> Anhänger von Mittelklasse-Kombis finden beim i40cw das richtige Angebot. So gibt es den 1.6 Comfort bei einer Anzahlung von 5.284,52 Euro für günstige 199 Euro im Monat. Auch hier fällt die Zielrate mit 10.993,30 Euro moderat aus. Für Langstreckenfahrer bietet sich der i40cw 1.7 CRDi<br /> Style mit einer Finanzierungsrate von 259 Euro an. Die Anzahlung beträgt dann 6.995,83 Euro und die Schlussrate 14.400,80 Euro.<br /> <br /> Alle Angebote basieren auf einem jährlichen effektiven Zinssatz von 3,9 Prozent und einer Laufzeit von 48 Monaten bei einer Jahresfahrleistung von 10.000 Kilometern. Die Sonderfinanzierung wird mit einer aufmerksamkeitsstarken Werbekampagne in Publikums- und Fachzeitschriften, Hörfunk und Internet begleitet.<br /> <br /> </p>
Aktuelles
Fahrerlaubnisentziehung bei Amphetamin-Konsum unter analytischem Grenzwert
<p> Liegen konkrete Anhaltspunkte vor, dass die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen nicht (mehr oder wieder) besteht, so dass die Teilnahme des Fahrzeugführers am Straßenverkehr eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sehr wahrscheinlich macht, verdient das öffentliche Interesse den Vorrang, den betroffenen Fahrer zu hindern, von seiner Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen.</p> <p> Anders als bei der Bestimmung der Schwelle zur Strafbarkeit oder der Grenze für die Verhängung von Bußgeldern, die quantitativ bei einem analytischen Grenzwert von 25 ng/ml für Amphetamin liegt, reicht es im Zusammenhang mit der Frage der Fahreignung aus, dass sich qualitativ überhaupt ein Amphetaminkonsum feststellen lässt.</p> <p> Bei einer Verkehrskontrolle fiel den Polizeibeamten auf, dass die Augenlider des betroffenen Fahrzeugführers stark flatterten und die Pupillen einen sog. Reboundeffekt aufwiesen. Es waren mithin Erscheinungen feststellbar, die typischerweise Folge eines Drogenkonsums sind. Der dadurch begründete Verdacht bestätigte sich insofern, als das durchgeführte Drogenscreening in Gestalt einer immunologischen Untersuchung ein positives Ergebnis hinsichtlich Amphetamin hatte. Zwar können derartige Suchtests lediglich als hinweisgebende Analysen, also als Vorteste verwendet werden und sind sie für sich genommen nicht abschließend aussagekräftig. Die erforderliche Bestätigungsanalyse ergab jedoch ebenfalls einen Amphetaminwert, der über der Bestimmungsgrenze lag und selbst bei Berücksichtigung einer maximal zu erwartenden Messunsicherheit nicht sehr weit unterhalb der Bestimmungsgrenze zu verorten war, jedenfalls aber bei dem 3-fachen des Wertes der Nachweisgrenze lag. Diese gewonnenen Erkenntnisse sind durch die vom Fahrzeugführer aufgeworfenen Fragen nicht durchgreifend erschüttert worden. Vielmehr haben sich konkrete Anhaltspunkte von hohem Gewicht dafür ergeben, dass der Antragsteller erneut - wie 2008/2009 Cocain - sog. harte Drogen konsumiert hat. Zugleich sprechen schwerwiegende Anzeichen dafür, dass der Fahrer auch nach Einnahme derartiger Drogen ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr geführt hat und ein derartiges Verhalten auch in Zukunft befürchtet werden müsste.</p> <p> Die Menge und die Konzentration der Drogenaufnahme ist im Zusammenhang mit der Entziehung der Fahrerlaubnis wegen fehlender Kraftfahreignung unerheblich, weil es für die Bestimmung der Fahreignung nicht auf das Führen eines Kraftfahrzeugs unter der Wirkung einer („harten“) Droge ankommt. Es spielt keine entscheidende Rolle, dass die Blutuntersuchung einen Wert ergeben hat, der unter dem analytischen Grenzwert von 25 ng/ml für Amphetamin liegt. Vielmehr ist davon auszugehen, dass auch unterhalb des analytischen Grenzwerts von 25 ng/ml für Amphetamin typischerweise Wirkungen möglich sind und ein unterer Gefahrenwert für Amphetamin nicht festgelegt werden kann. Das bedeutet ferner, dass auch bei niedrigeren Werten eine Ahndung nach § 24 a Abs. 2 StVG nicht ausgeschlossen ist. Im Hinblick auf das mit dem Konsum von Amphetamin verbundene konkrete Gefahrenpotenzial kann mithin unter den hier gegebenen Umständen im Interesse der hochrangigen Rechtsgüter der Gesundheit und des Lebens der übrigen Verkehrsteilnehmer eine Teilnahme des Antragstellers am Straßenverkehr bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache nicht verantwortet werden.</p> <p> <em>OVG Niedersachsen, Beschluss v. 23.11.2011, Az. 12 ME 245/11</em></p>
Aktuelles
Verhältnis der Betriebsgefahr von fahrenden und parkenden Fahrzeug
<p> Nach dem Ergebnis der erstinstanzlichen Beweisaufnahme stand zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Fahrzeugführer die Fahrertür an dem geschädigten Kraftfahrzeug erst unmittelbar vor dem herannahenden Fahrzeug des Schädigers weit in die Fahrbahn hinein geöffnet hat, so dass es dem Schädiger trotz sogleich eingeleiteter Vollbremsung nicht mehr möglich gewesen ist, den Zusammenstoß mit der Fahrertür des geschädigten Fahrzeugs zu vermeiden.</p> <p> Entscheidend ist, dass eine mögliche Betriebsgefahr des fahrenden Fahrzeugs des Schädigers wegen des vom Fahrer des geschädigten Fahrzeugs begangenen Verstoßes gegen die Verhaltensmaßregeln des § 14 StVO in jedem Fall hinter der Betriebsgefahr des geschädigten (parkenden) Fahrzeugs zurücktritt. Durch das Öffnen der Fahrertür zur Fahrbahn hin spricht gegen den Geschädigten der Anschein, der Unfall sei allein darauf zurückzuführen, dass der Fahrer die Verhaltensmaßregeln des § 14 StVO nicht eingehalten hat. Denn es ist anerkannt, dass derjenige, der die linke Wagentür zur Fahrbahn hin öffnen wolle, eben diese Tür nur langsam und nur spaltweise öffnen dürfe, wobei Letzterem regelmäßig nur bei einer Spaltbreite von bis zu 10 cm Genüge getan sei und die Tür obendrein nur dann überhaupt geöffnet werden dürfe, wenn sich mit Gewissheit kein Verkehr nähert.</p> <p> Es ist anerkannt, dass die Sorgfaltsanforderungen des § 14 StVO für die Dauer des gesamten Aus- und Einsteigevorgangs gelten, also für alle Vorgänge, die in einem unmittelbaren zeitlichen und örtlichen Zusammenhang damit stehen, wobei der Vorgang des Ein- oder Aussteigens erst mit dem Schließen der Fahrzeugtür und dem Verlassen der Fahrbahn beendet ist. Der erste Anschein spricht insoweit gegen den Geschädigten, der diesen auch nicht durch Beweise entkräftet hat. Jedenfalls ist es dem Geschädigten selbst auf Grund der erstinstanzlich durchgeführten Beweisaufnahme nicht gelungen, den gegen ihn sprechenden Anschein eines Verstoßes gegen § 14 StVO zu entkräften, weshalb das Erstgericht die Klage mit Recht abgewiesen hat. Vor diesem Hintergrund konnte die Berufung keinen Erfolg haben.</p> <p> <em>LG Wiesbaden, Urteil vom 02.12.2011, Az. 9 S 16/11</em></p> <p> </p>
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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