Im neuen Hyundai i10 sitzt es sich auffällig geräumig auf den straff gepolsterten Stühlen. Der Radstand wuchs um vier Zentimeter auf rund 2,43 Meter, was den Extremitäten der Fondpassagiere zupasskommt. Um maximal flink in der City unterwegs sein zu können, hat Hyundai die Länge seines neuen Kleinsten indes bei 3,67 Metern belassen, das ist lediglich ein halber Zentimeter Zuwachs. Praxistauglichkeit verspricht außerdem eine um knapp drei Zentimeter abgesenkte Ladekante, hinter der sich ein 252 Liter fassender Kofferraum befindet. Dessen Boden ist im Sinne der Variabilität höhenverstellbar.

Vorne schaut man auf einen acht Zoll großen Touchscreen, auf dem die Smartphone-Oberfläche gespiegelt werden kann (Apple CarPlay oder Android Auto). Er mutet jetzt sichtlich schicker an als der Monitor des auslaufenden Modells. Ein optionales Navigationspaket enthält neben dem integrierten Elektroniklotsen die Telematikfunktion „Bluelink“, was wiederum viele so genannte Live-Services umfasst – dahinter verbergen sich die Möglichkeiten, beispielsweise den aktuellen Wetterbericht oder Verkehrsmeldungen abzurufen. Darüber hinaus erblickt man zwei USB-Anschlüsse sowie die wertig anmutenden Schalter für Lenkrad- und Sitzheizung. Eine Rückfahrkamera gibt es ebenfalls.

Zum Assistenten-Repertoire des neuen i10 gehören Front-Kollisionswarner inklusive Fußgängererkennung, Spurhaltewarner mit aktiver Lenkung sowie kamerabasierte Verkehrszeichen-Erkennung. Für Vortrieb sorgen zwei Saugmotoren – der analog zum Vorgänger bekannte Dreizylinder mit einem Liter Hubraum und 49 kW/67 PS oder der ebenso dem bisherigen Modell entnommene Vierzylinder mit 1,2 Litern Hubraum und 64 kW/87 PS. Sie geben ihre Leistung wahlweise an ein automatisiertes oder manuelles Fünfganggetriebe weiter.

Die Preise für den neuen Einsteiger-Hyundai wird der Hersteller zum Auftakt der IAA kommunizieren. Sie dürften leicht über dem derzeitigen Basis-Kurs von 9.990 Euro liegen.