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Plug-in-Transporter

0 2019-07-08 279

Sind Plug-in-Hybride die Motorisierung der Zukunft im Nutzfahrzeugbereich? Auf diese Frage geben die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie antwort.

Bei der Studie - die durch einen Zuschuss des von der britischen Regierung finanzierten Advanced Propulsion Centre in Höhe von 4,7 Millionen Pfund unterstützt wurde - kamen 20 Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid-Vorserienfahrzeuge zum Einsatz, die in einen Zeitraum von zwölf Monaten rund 240.000 Kilometer zurücklegten. Bei dem Praxistest sollte untersucht werden, ob Unternehmen die typischen Aufgabenfelder von dieselgetriebenen Nutzfahrzeugen abdecken können, dabei jedoch mit Plug-in-Hybriden möglichst oft im emissionsfreien Elektromodus fahren. Die Teilnehmer der Studie waren: Addison Lee, Autoglass, British Gas, Clancy Plant, DPD, Heathrow Airport, Interserve, Mears Group, Metropolitan Police, Morrison Utility Services, RNLI, Royal Mail, Speedy Services, Sky, Transport for London und Vodafone. Sie alle repräsentieren einen Querschnitt der städtischen Unternehmen in London und integrierten die Ford Transit Custom Plug-In-Hybrid-Transporter in ihren täglichen Betrieb.

Während des Versuchszeitraums fanden 75 Prozent der Fahrten im Zentrum Londons statt und 49 Prozent der Strecken im Großraum London legten die Testfahrzeuge im reinen Elektromodus zurück. Die Ergebnisse zeigen, dass die Plug-in-Hybrid-Nutzfahrzeuge auch ohne eine flächendeckende Lade-Infrastruktur die Emissionen in der Innenstadt deutlich reduzieren, wobei der Range Extender (Benzinmotor) nur bei längeren Fahrten genutzt wurde. In London werden an einem normalen Wochentag rund 280.000 Fahrten mit Nutzfahrzeugen durchgeführt, dies entspricht 13 Millionen gefahrenen Kilometer - Tendenz steigend. Leichte Nutzfahrzeuge machen 75 Prozent des innerstädtischen Güterverkehrs aus, allein in der Londoner Innenstadt sind in Spitzenzeiten mehr als 7.000 Transporter pro Stunde unterwegs. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in anderen europäischen Großstädten, was zum Teil auf das rasche Wachstum des Online-Handels zurückzuführen ist. Infolgedessen werden von den Behörden auf dem gesamten Kontinent strengere Emissionskontrollen eingeführt, was den Druck auf die Unternehmen erhöht, nachhaltige und praxistaugliche Lösungen zu finden.

„Eine lokal emissionsfreie Mobilität ist für die Zukunft unserer Städte und ihrer Bürger von wesentlicher Bedeutung, aber wir wissen, dass es immer noch einige Hürden auf dem Weg zur Elektrifizierung gibt", sagte Mark Harvey, Director, Urban Electrified Van Programme. "Wir wissen auch, dass Unternehmen nach wie vor berechtigte Bedenken hinsichtlich der Palette der rein batterie-elektrischen Fahrzeuge sowie ihrer Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit haben. Mit den Tests in London hat Ford untersucht, inwieweit PHEVs dazu beitragen können, die Luftreinhalteziele in Städten zu erreichen, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.“

Ford hat die Erkenntnisse aus dem Versuch mit Prototypenfahrzeugen in die Optimierung der Ford Transit Custom- und Ford Tourneo Plug-In Hybrid-Serienmodelle einfließen lassen, die voraussichtlich Ende 2019 im Handel erhältlich sein werden. Zu den Verbesserungen gehören eine optimierte Motorleistung und überarbeitete Anzeigen, um Fahrer besser anzuleiten, wie sie die Akku-Regeneration maximieren können. Vorgesehen ist darüber hinaus eine achtjährige Batteriegarantie.

Weitere Feldversuche in Köln und Valencia werden Daten aus zusätzlichen Städten liefern. Dort kommen Kastenwagen und Personentransporter zum Einsatz, um den verschiedenen Anforderungen an Nutzfahrzeuge gerecht zu werden: der Ford Transit Custom und der Ford Tourneo Custom. Die neuen Fahrzeuge ermöglichen eine emissionsfreie Reichweite von bis zu 50 Kilometern und nutzen einen 1,0-Liter-EcoBoost-Benzinmotor als Range Extender für eine Gesamtreichweite von mehr als 500 Kilometern. Der kompakte Akku unter dem Fahrzeugboden kann bequem mit einer Standard-Steckdose aufgeladen werden und ist so konzipiert, dass der Innenraum und die Ladekapazität des Fahrzeugs nicht beeinträchtigt werden.

„Im Rahmen dieser Studie bekamen Kunden erstmals solch frühe Prototypen-Versionen zur Verfügung gestellt, wir konnten ihr Feedback direkt in die Serienfahrzeuge einfließen lassen", fügte Harvey hinzu. "Die Rückmeldungen waren überwältigend positiv, die Anwender wollten die Fahrzeuge am liebsten gar mehr zurückgeben.“

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