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Kompakt, klasse!

0 2018-10-19 653

Die Kompaktklasse gehört in Deutschland zu den am härtesten umkämpften Segmenten. Ein Importhersteller hat es hier der Erfahrung nach oft schwer zu Punkten. Der neue Kia Ceed kann in den Punkten Qualität, Agilität und Funktionalität mit den Besten mithalten.

Der Kia gehört schon zu den schöneren Vertretern seiner Klasse, stimmige Proportionen, einem nicht zu laut geratenen Kühlergrill und einem Heckabschluss, der so auch von BMW stammen könnte. Die in diesem Jahr auf den Markt gekommene dritte Generation des kompakten Koreaners schreibt sich übrigens jetzt nicht mehr cee`d, also klein und mit Apostroph, sondern und wie es sich für ein reifes, erwachsenes Auto gehört einfach: Ceed.

Erwachsen, das gilt auch für den Innenraum. Das Cockpit ist geradezu vorbildlich geraten, mit hoch angesetztem Navi-Bildschirm und ausreichend groß geratenen und beschrifteten Tasten. Kein künstlich leergeräumtes Cockpit wie beim Peugeot 308 und es fehlt auch nicht an einem ganz normalen Drehregler fürs Radio – anders als bei mancher Ausstattungsstufe im Golf etwa. Dazu kommen ausreichend bequeme Sitze und genügend Ablagen. Ein absolut alltags- und langstreckentaugliches Auto eben. Lediglich der Einstieg durch den engen Türausschnitt nach hinten gerät für schon leicht angerostete Erwachsene etwas schwierig, und eine moderne Rückbank sollte heute drei- und nicht zweigeteilt sein.

Als Antrieb hat uns Kia die Variante mit 1,4-Liter-Benziner hingestellt. Der Motor leistet 103 kW/140 PS und erfüllt die Abgasnorm Euro-6d-temp. Dazu nutzt er als Benziner einen Partikelfilter. Das Aggregat treibt den Ceed in unter neun Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h an. Wichtiger: Das Auto wirkt insgesamt sehr leichtfüßig und agil. Das Fahrwerk ist top abgestimmt und schafft einen prima Spagat zwischen Komfort und Sportlichkeit. Fahrwerk und Lenkung als Schwachpunkte: Diese Zeiten sind bei Hyundai/Kia mittlerweile vorbei. Einziger Wermutstropfen, auch dieses Fahrzeug verfehlt den Normverbrauch von knapp sechs Litern deutlich, wir benötigen im Testdurchschnitt ungefähr siebeneinhalb Liter.

Womit wir bei den Kosten wären. Der 50-Liter-Tank muss also alle 600 Kilometer aufgefüllt werden, was heute ja leider nicht ganz billig ist. Aber auch sonst ist der für Europa entwickelte und in der Slowakei gebaute Koreaner kein Schnäppchen mehr. Aber er ist sein Geld wert. Denn unser Auto steht in der Version „Spirit“ mit 24.690 Euro in der Preisliste und dann ist schon (fast) alles drin, also etwa Sitzheizung, LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik oder eine Rückfahrkamera. Unser Testwagen hatte noch für faire 890 Euro das Navi mit sieben Jahren Kartenupdate, JBL-Anlage und Verkehrszeichenerkennung, für 690 Euro das Technologiepaket (Parking Assist, induktive Ladestation fürs Handy, Smart-Key und Stauassistent) sowie für 590 Euro die Metalliclackierung. Letztere ein Muss, weil in Sachen Lack eh alles außer „Carreraweiß“ Aufpreis kostet. Macht summa summarum 26.860 Euro für unseren Testwagen. Und beim Händler kann man sicher noch Rabatt rausschlagen. Ein letztes Schmankerl zum Schluss: Klar bietet Kia auch den Ceed seine üppige 7-Jahres-Garantie (bis 150.000 Kilometer) an. Spätestens an dieser Stelle könnte sich der Golf mal ausnahmsweise den Ceed zum Vorbild nehmen.

Sondermodelle IQ-Drive

0 2019-01-14 45

VW legt eine neue Sondermodell-Familie namens IQ-Drive auf. Neben vielen Extras gibt es Preisvorteile. Die Baureihen Up, Polo, Golf, Tiguan, T-Roc, Touran und Sharan warten dabei unter anderem mit speziell designten Sitzbezügen und Leichtmetallrädern sowie abgedunkelte Seiten- und Heckscheiben auf.

Erstmals in Europa

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Lexus will mit dem komfortablen ES bei der Business-Kundschaft durchstarten. Der ES wird nur als Hybrid angeboten, der Einstiegspreis liegt bei 48.200 Euro. Erhältlich ist die siebte Generation des Modells ab Mitte Januar.

Hybrid-RAV4 bald beim Händler

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Ende Januar kommt die Hybrid-Variante des Toyota RAV4 auf den Markt. Ab 33.000 Euro ist sie dann erhältlich. Die Japaner verzichten ausdrücklich auf einen Dieselmotor beim Kompakt-SUV.

Ab sofort bestellbar

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Der neu aufgelegte Mazda3 kommt am 22. März in den Handel. Der Einstiegspreis liegt bei rund 23.000 Euro, die Japaner starten dabei mit der fünftürigen Steilheckversion. Einstiegsmotor ist der 90 kW/122 PS starke Zweiliter-Benziner Skyactiv G mit Mildhybridsystem und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Als Alternative ist ein 1,8-Liter-Dieselmotor mit 85 kW/116 PS ab 25.300 Euro erhältlich.

EQC macht den Anfang

0 2019-01-14 160

Mercedes-Benz startet seine Elektrooffensive und will mit seiner Submarke EQ in den nächsten vier Jahren sieben Elektromodelle auf die Straße bringen. Das Investitionsvolumen beläuft sich dabei auf beachtliche zehn Milliarden Euro. Mit dem EQC kommt im Sommer das erste der sieben Modelle zu den Händlern.

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