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Überarbeitet

0 2018-10-19 646

Ein Facelift gabe es bei dem Nissan Qashqai bereits vor einem Jahr. Jetzt kommen neue Motoren und ein neues Infotainment bei dem beliebten Kompakt-SUV hinzu.

Nissan hat die Benziner-Palette seines beliebten Kompakt-SUV Qashqai überarbeitet: Ein neuer 1,3-Liter-Vierzylinder in zwei Ausbaustufen ersetzt die 1,2 bzw. 1,6-Liter-Triebwerke. Neu ist der Motor nicht allerdings nicht. Er kommt bereits bei Allianz-Schwester Renault im Scénic und Captur und auch in der Mercedes A-Klasse zum Einsatz. Zusammen mit dem neuen Aggregat hält erstmals auch ein Doppelkupplungsgetriebe Einzug in den Qashqai, Allradantrieb ist für die neuen Benziner allerdings nicht vorgesehen. Die 4x4-Technik bleibt weiterhin dem großen Diesel vorbehalten, der Anfang 2019 ebenfalls erneuert wird; allerdings geht Nissan davon aus, dass sich zukünftig über die Hälfte aller Kunden für die neuen Otto-Motoren entscheiden werden. Erhältlich sind die frischen Benziner ab sofort für mindestens 21.350 Euro, die stärkere Version mit Siebengang-Doppelkuppler gibt es ab 25.100 Euro.

Wer kein Problem damit hat, selbst zum Schalthebel zu greifen, ist mit der 103 kW/140 PS starken Einstiegsversion des neuen Triebwerks bestens bedient. Seine 240 Turbo-Newtonmeter beschleunigen den 4,40 Meter langen Qashqai in knapp über zehn Sekunden auf Tempo 100 und reichen für über 190 km/h Höchstgeschwindigkeit. Zwar liegt die komplette Kraft schon bei verhältnismäßig niedrigen 1.600 Umdrehungen an; die sind allerdings auch zwingend nötig, darunter fällt der Vierzylinder in ein ausgeprägtes Turboloch. Das lässt sich auch bei der zweiten Ausbaustufe mit 118 kW/160 PS nicht wegdiskutieren, zumal hier das etwas höhere Drehmoment von 260 Newtonmetern erst bei 2.000 Touren bereitsteht.

Dass die stärkere Version ein bisschen flotter ist, sieht man am Datenblatt: Der Hundertersprint dauert nur noch 8,9 Sekunden, die Vmax klettert auf 200 Sachen. Deutlich schwungvoller fühlt sich das potentere, aber auch 2.050 Euro teurere Triebwerk aber nicht an. Eher dürften zwei andere Argumente die Kundschaft zur 160-PS-Ausbaustufe überreden: Zum einen steigt die Anhängelast hier um 200 Kilogramm auf 1,5 Tonnen, zum anderen ist das neue Doppelkupplungs-Getriebe der stärkeren Variante vorbehalten. Für weitere 1.700 Euro Aufpreis übernimmt das ebenfalls aus diversen Renault- und Mercedes-Modellen bekannte 7-Gang-EDC-Getriebe von Getrag die Schaltarbeit, und zwar unmerklich und komfortabel. Wem die Schaltwechsel etwas zu gemächlich von statten gehen – für den Sprint auf Landstraßentempo braucht die Automatik-Version eine Sekunde länger als der Handschalter –, kann über den Gangwahlhebel natürlich auch selbst eingreifen.

Nötig ist das aber nicht, insgesamt passt die Kombination aus 1,3-Liter-Vierzylinder und Doppelkuppler hervorragend zum unaufgeregten Charakter des Qashqai, zu dem auch die ausgewogenen Fahrwerks- und Lenkabstimmung und die ordentliche Geräuschdämmung ihren Teil beitragen. Übrigens: Verbrauchsmäßig ist es quasi unerheblich, zu welcher Variante man greift. Die beiden Handschalter sind unabhängig von der Leistung jeweils mit 5,3 Litern im Durchschnitt angegeben, die EDC-Version nimmt sich auf dem Papier ein Zehntel mehr. Bei unserer ersten Testfahrt zeigten alle drei Varianten eine Sieben vor dem Komma an.

Gleichzeitig mit den neuen Triebwerken spendiert Nissan dem Qashqai auch ein neues Infotainmentsystem. Die neueste Auflage des Nissan-Connect-Systems mit Sieben-Zoll-Touchscreen (der immer noch von einigen Plastik-Tasten flankiert wird) unterstützt die Smartphone-Anbindung über Apple CarPlay und Android Auto, worüber sich problemlos navigieren will. Wer lieber auf ein festeingebautes Navi setzt, kann auf das neue Tom-Tom-System mit verbesserter Zieleingabe, 3D-Kartendarstellung und Echtzeit-Verkehrsdaten (für fünf Jahre kostenlos) zurückgreifen. Praktisch: Kartenupdates erfolgen zukünftig Over-the-air und können vom Nutzer direkt im Auto heruntergeladen werden. Noch mehr Komfort bietet außerdem die neue Door-to-Door-Navigation: Über eine spezielle Smartphone-App kann man das Reiseziel schon zuhause eingeben und an den Qashqai senden. Umgekehrt lässt sich beim Parken der Fahrzeugstandort im Handy speichern, damit sich anschließend wieder zurück zum Auto navigieren lassen kann.

Sondermodelle IQ-Drive

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VW legt eine neue Sondermodell-Familie namens IQ-Drive auf. Neben vielen Extras gibt es Preisvorteile. Die Baureihen Up, Polo, Golf, Tiguan, T-Roc, Touran und Sharan warten dabei unter anderem mit speziell designten Sitzbezügen und Leichtmetallrädern sowie abgedunkelte Seiten- und Heckscheiben auf.

Erstmals in Europa

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Lexus will mit dem komfortablen ES bei der Business-Kundschaft durchstarten. Der ES wird nur als Hybrid angeboten, der Einstiegspreis liegt bei 48.200 Euro. Erhältlich ist die siebte Generation des Modells ab Mitte Januar.

Hybrid-RAV4 bald beim Händler

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Ende Januar kommt die Hybrid-Variante des Toyota RAV4 auf den Markt. Ab 33.000 Euro ist sie dann erhältlich. Die Japaner verzichten ausdrücklich auf einen Dieselmotor beim Kompakt-SUV.

Ab sofort bestellbar

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Der neu aufgelegte Mazda3 kommt am 22. März in den Handel. Der Einstiegspreis liegt bei rund 23.000 Euro, die Japaner starten dabei mit der fünftürigen Steilheckversion. Einstiegsmotor ist der 90 kW/122 PS starke Zweiliter-Benziner Skyactiv G mit Mildhybridsystem und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Als Alternative ist ein 1,8-Liter-Dieselmotor mit 85 kW/116 PS ab 25.300 Euro erhältlich.

EQC macht den Anfang

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Mercedes-Benz startet seine Elektrooffensive und will mit seiner Submarke EQ in den nächsten vier Jahren sieben Elektromodelle auf die Straße bringen. Das Investitionsvolumen beläuft sich dabei auf beachtliche zehn Milliarden Euro. Mit dem EQC kommt im Sommer das erste der sieben Modelle zu den Händlern.

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