Mit Telematik-Daten zu einem nachhaltigeren Fuhrpark
<p>Der Transportsektor stößt leider immer noch zu viel Treibhausgase aus und Unternehmen stehen unter Druck, ihre Emissionen zu verringern und insgesamt nachhaltiger zu werden. Nachhaltiger fahren heißt vor allem auch effizienter fahren. Klaus Böckers, Vice President Nordics, Central and Eastern Europe bei Geotab, zeigt, wie Telematik-Daten dabei helfen können, die Effizienz der eigenen Flotte zu optimieren.</p>
Im Jahr 2019 war der Straßenverkehr für 26 Prozent der CO2-Emissionen in der EU verantwortlich. Obwohl der Gesamtausstoß des Treibhausgases seit 1990 zurückgeht, lässt sich im Verkehrssektor eine Zunahme beobachten. Diese fällt besonders drastisch im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge aus. Dort sind die Emissionen zwischen 1990 und 2019 um 63 Prozent gestiegen. Die CO2-Emissionen von LKWs und Bussen stiegen in diesem Zeitraum um 29 Prozent und die der Pkw um 24 Prozent. Zwar sind Fahrzeuge in den letzten 30 Jahren wesentlich sauberer und sparsamer geworden, doch diese positiven Effekte werden in den absoluten Zahlen durch das gestiegene Verkehrsaufkommen mehr als aufgewogen.
Flottenbetreiber stehen daher unter großem Handlungsdruck und das von mehreren Seiten. Gesellschaft und Verbraucher fordern zunehmend Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln von Unternehmen ein. Die Politik erlässt strenge Abgasnormen und etliche andere Regularien, bis hin zum Verbot der Neuzulassung von Verbrennern im Jahr 2035. Dazu kommt noch der ökonomische Druck: Kraftstoffe und Energie allgemein werden immer teurer und der harte Wettbewerb in der Branche sorgt für einen immensen Preisdruck.
Nachhaltigkeit bedeutet Effizienz
Nachhaltigkeit muss nicht immer Flottenelektrifizierung heißen, eine Maßnahme, die sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf die Kosten von Flotten einzahlt, ist die Effizienzsteigerung. Hier können bereits im kleinen Rahmen Verbesserungen erzielt werden, beispielsweise durch die Einführung einer modernen Keyless-Lösung. Dabei erhalten autorisierte Fahrer über Bluetooth oder Mobilfunkverbindungen Zugang zu Fahrzeugen. Lästiges und zeitraubendes Schlüsselmanagement lässt sich so vermeiden.
Für weitreichendere Optimierungsmaßnahmen sollte zunächst eine genaue Analyse des Ist-Zustandes durchgeführt werden, sodass Flottenmanager einen genauen Überblick über den Fahrzeugbestand, Routen, Verbräuche und weitere Basisdaten haben. Davon ausgehend, können verschiedene Parameter in Angriff genommen werden.

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Im konventionellen Betrieb mit Verbrennern können beispielsweise die Reduktion von Leerlaufzeiten und eine kraftstoffsparende Fahrweise bereits signifikante finanzielle Einsparungen erzielen. Außerdem sollten Routen auf Optimierungspotenziale überprüft werden. Gleichzeitig sollten Flottenmanager die Auslastung ihrer Fahrzeuge prüfen. Können Routen und/ oder die Auslastung einzelner Fahrzeuge optimiert werden, können Unternehmen eventuell mit weniger Fahrzeugen auskommen als ursprünglich geplant - angesichts der aktuellen Kosten und Lieferzeiten ein großer Vorteil. Darüber hinaus sollte individuell geprüft werden, wo sich der Einsatz elektrischer Fahrzeuge lohnen könnte.
Herausforderung Datengrundlage
Für die fundierte Beurteilung der Ausgangssituation und die Ausarbeitung einer Strategie zur Effizienzsteigerung benötigen Flottenmanager zunächst eine solide Datengrundlage. Während einige Datenpunkte leicht zu erfassen sind, wird es bei anderen komplizierter – so beispielsweise bei Motorkennzahlen oder Batterieparametern im Falle von Elektrofahrzeugen. Dafür ist eine Integration mit den Fahrzeugsystemen notwendig und die Daten, die ein Telematik-Gerät selbst generieren kann, reichen nicht aus.
Hier kommen Telematik-Lösungen ins Spiel, die technische Fahrzeugdaten integrieren können und Zugriff auf diverse Fahrzeugparameter haben. Grundlage dafür ist zunächst einmal die Hardware: das Telematik-Gerät, auch Blackbox genannt. Neben Basisfunktionen wie GPS und Beschleunigungssensor bieten fortschrittliche Modelle auch eine Motorschnittstelle, über die beispielsweise aus der Ferne ersichtlich ist, ob sich ein stehendes Fahrzeug im Leerlauf befindet oder der Motor ausgeschaltet ist. Inzwischen setzen auch viele OEMs auf ab Werk integrierte Telematik. Dadurch können Fuhrparkmanager sogar ganz ohne zusätzliche Hardware auskommen, sofern sie eine fortschrittliche Telematik-Lösung nutzen, die über entsprechende OEM-Integrationen verfügt. Egal ob ab Werk oder nachgerüstet, die Geräte können eine ganze Reihe von Datenpunkten erfassen.
Diese Daten zu aggregieren, ist allerdings nur der erste Schritt. Um sie sinnvoll zu nutzen, müssen sie zunächst übertragen, an einem Ort zusammengeführt und für den Anwender sinnvoll aufbereitet werden. Diese Rolle übernimmt eine Telematik-Plattform.
In der Vergangenheit handelte es sich dabei oft um geschlossene Systeme. Mit einer modernen, offenen Plattform lässt sich jedoch wesentlich mehr erreichen. Offen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich Zubehör und Features verschiedener Art integrieren lassen – sei es Hard- oder Software. Beispielsweise können Unternehmen Dashcams (sofern erlaubt) als Hardware-Integration nutzen. Auf der Software-Seite umfassen beliebte Integrationen beispielsweise Streckenoptimierung, mobile Formulare, Ferndiagnose oder Wetterwarnungen. Darüber hinaus lassen sich Telematik-Daten sogar mit CRM-Systemen koppeln.
Kraftstoffverbrauch optimieren
Um aufbauend auf den verfügbaren Daten Einsparungen zu erzielen, bietet sich zunächst die Optimierung der Routen an. Jeder Kilometer, der zu viel gefahren wird, kostet schließlich Geld und verursacht vermeidbare Emissionen. Nicht zu vergessen ist dabei außerdem der Stressfaktor bei den Fahrern. Sie profitieren ebenfalls von einer besseren Routenplanung, wenn sie ihre Ziele pünktlicher erreichen.
Aus den Telematik-Daten lassen sich allerdings auch Rückschlüsse über die Fahrweise ziehen und in Relation zum Kraftstoffverbrauch setzen. Beispielsweise können Flottenmanager erkennen, ob bestimmte Fahrer oft übertourig fahren, häufig schnell beschleunigen und abrupt bremsen oder Fahrzeuge lange im Leerlauf stehen lassen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen können Verantwortliche die Probleme in der Belegschaft ansprechen. Eventuell können sie auch ein Bonussystem für besonders sparsames Fahren etablieren und durch Gamification Fahrer zu sparsamem Fahren motivieren.
Ein weiterer interessanter Aspekt: Die Schnittstelle der Telematik-Einheit funktioniert bidirektional. So lassen sich aus der Ferne bestimmte Schwellenwerte definieren, beispielsweise, dass Fahrer eine bestimmte Drehzahl nicht überschreiten dürfen, solange der Motor noch kalt ist.
Telematik unterstützt Elektrifizierung
Wenn man über die Elektrifizierung von Flotten nachdenkt, sollte man immer auch Telematik mitdenken. Denn auch wenn die Reichweiten elektrischer Fahrzeuge immer größer werden, so sind und bleiben sie doch abhängiger von Umweltfaktoren, als es Verbrenner sind. Zuerst fällt hier natürlich die Temperatur ins Auge: Flottenmanager müssen die Routen für elektrische Fahrzeuge im Winter anders kalkulieren als im Sommer. Eine aktuelle Geotab Analyse zeigt zudem, dass sich auch Temperatur und Geschwindigkeit wechselseitig auf die Reichweite von E-Autos auswirken. Ohne leistungsfähige Software als Unterstützung kann das schnell komplex werden.
Ein weiterer Aspekt ist die Batteriekapazität, die mit zunehmendem Alter der Batterie abnimmt. Mit einer zentralen Datenhaltung können Fuhrparkleiter immer direkt sehen, welches ihrer Fahrzeuge noch über welche Batteriekapazität verfügt und wo demnächst ein Austausch ansteht. So kommt es nicht zu bösen Überraschungen in Sachen Reichweite.
Nun wird kaum jemand von heute auf morgen die gesamte Flotte auf elektrischen Antrieb umstellen. Vielmehr wird dies ein sukzessiver Prozess sein, bei dem nach und nach einzelne Fahrzeuge ersetzt werden. In einer hybriden Flotte, die dadurch entsteht, stellt sich natürlich direkt die Frage, welche Routen sich für den Einsatz der neuen E-Fahrzeuge am besten eignen. Auch bei solchen Überlegungen können die verfügbaren Daten aus der eigenen Telematik-Lösung enorm hilfreich sein.

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Stefan Wieber neuer Leiter Flottenverkauf und Remarketing
<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/fotoswieber.jpg" style="width: 250px; height: 381px; " /></p> <p> Stefan Wieber (48) übernimmt ab 1. April die Leitung des Bereichs Flottenverkauf und Remarketing der Ford-Werke GmbH. Der Geschäftsbereich ist für die Fahrzeugverkäufe der Ford-Werke GmbH an Großkunden, Fahrzeugvermieter, Behörden, Mitarbeiter sowie die Vermarktung von Gebrauchtfahrzeugen und das Flotten- und Gebrauchtwagenmarketing zuständig.</p> <p> Der diplomierte Ökonom ist seit 1992 im Unternehmen und startete seine Karriere als Graduate Trainee Marketing und Vertrieb bei Ford Deutschland. Danach war Wieber mit am Aufbau des Händlernetzes und der Händlerbetreuung in Ostdeutschland beteiligt. Ab 1995 arbeitete er im Bereich globales Produktmarketing an der Entwicklung großer Fahrzeuge, bevor er 1998 die Leitung der Marketingplanung für Ford in Deutschland übernommen hat. Weitere berufliche Stationen waren die Leitung des Kundenbeziehungsmanagements sowie die Marketing Koordination von Ford Deutschland und Großbritannien (1999 bis 2007). Zwischen 2007 und 2011 bekleidete Wieber die Position des Direktor Pricing und Revenue Management bei Ford Europa. Zuletzt war er für die Ford-Werke GmbH als Leiter Kommunikation, Messen und Events zuständig. Dort hat er die Markenkommunikation, die Online Marketingaktivitäten, das Handelsmarketing sowie die Messeauftritte von Ford verantwortet.</p> <p> Stefan Wieber ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Regelung seiner Nachfolge wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.</p> <p> Stefan Wieber übernimmt von Klaus Sawallisch (59), der sich über 42 Jahre für das Unternehmen verdient gemacht hat. Sawallisch wird Ende April in die passive Phase der Altersteilzeit eintreten. Insgesamt war er 19 Jahre im Fahrzeugverkauf sowie 21 Jahre im Teileverkauf und Service für das Unternehmen tätig. Darunter waren verschiedene europäische Stabsfunktionen in Großbritannien und den USA.</p> <p> Seine erste Managementposition übernahm Klaus Sawallisch 1990 als Leiter Teileverkauf im Distrikt Frankfurt. Ab 1996 hat Sawallisch fünf Jahre die Leitung des Außendienstes der Ford Service Organisation inne gehabt. Von 2001 bis 2004 hat er die Position des Leiters Remarketing Operations im Fahrzeugverkauf der Ford-Werke GmbH bekleidet. Im Anschluss daran hat er bis 2010 den Bereich Flotten- und Behördenverkauf der deutschen Ford Organisation geleitet. Zuletzt war Klaus Sawallisch auf der Position des Leiters Flottenverkauf und Remarketing für die Ford-Werke GmbH tätig.</p>
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Toyota Motor Europe und LeasePlan kooperieren im Bereich Elektrofahrzeuge
<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/leaseplan.jpg" style="width: 250px; height: 187px; " /></p> <p> Prius Plug-In Hybrid wird vor Markteinführung von LeasePlan-Kunden getestet</p> <h3> Das Wichtigste in Kürze</h3> <ul> <li> Mehr umweltschonende Autos im Fuhrpark</li> <li> Bestwertung bei ökologischen Einsparpotenzial</li> <li> Kostenoptimierung durch Hybrid</li> </ul> <div> <p> Rund sechs Monate, nachdem LeasePlan und Toyota Motor Europe ihre Partnerschaft im Bereich der Förderung der Elektromobilität bekannt gaben, gibt es erste Ergebnisse der Zusammenarbeit. Im Rahmen der Kooperation bot LeasePlan Deutschland nun ihren interessierten Kunden an, die innovative Antriebstechnologie des Plug-In-Hybridfahrzeugs im mehrtägigen Praxistest unter Alltagsbedingungen näher kennen zu lernen. Drei Monate tourte das an jeder Haushaltssteckdose aufladbare Hybridfahrzeug durch die fünf Niederlassungen von LeasePlan und konnte so im gesamten Bundesgebiet getestet werden. "Gerade im Hinblick auf das zunehmende Engagement von Unternehmen im Bereich Umweltschutz werden alternative Antriebe immer interessanter. Mit den Testfahrten wollten wir es unseren Flottenkunden ermöglichen, sich ein eigenes Urteil über Elektrofahrzeuge zu bilden und ihnen so die Gelegenheit bieten, die individuellen Einsatzmöglichkeiten in ihrem Fuhrpark zu überprüfen", so Gunter Glück, Geschäftsleitung Vertrieb und Kundenbetreuung der LeasePlan Deutschland GmbH.</p> <p> Im Nachgang zum Praxistest wurden Kunden zu ihren Erfahrungen befragt. Die Ergebnisse sind lediglich eine Momentaufnahme einzelner Fuhrparkleiter, dennoch geben die Antworten erste Einblicke in die Einsatzmöglichkeit von Elektrofahrzeugen in Fuhrparks. Im Großen und Ganzen halten Fuhrparkleiter die effiziente Hybrid-Technologie für flottentauglich. So können sich die Befragten durchaus vorstellen, dass Hybridfahrzeuge in der Zukunft vereinzelt im Fuhrpark eingesetzt werden - und zwar in allen Fahrzeugklassen. Der Hauptgrund für die Anschaffung eines Hybridfahrzeugs ist nach wie vor die Schonung der Ressourcen. "Wir interessieren uns für ein Hybridfahrzeug, da wir als Unternehmen im Bereich Umweltschutz mit gutem Beispiel voran gehen möchten. Deshalb haben wir gerne über LeasePlan den Toyota Prius Plug-In getestet. Ich halte das Fahrzeug für Fahrten in Ballungsgebieten für geeignet", so Birgit Wolf, Zentraleinkauf der Schubertgruppe. Gerade für sein ökologisches Einsparpotenzial erhielt der Toyota Prius Plug-In die beste Bewertung. Denn nachdem die Batterie entladen ist, fährt der effiziente Antrieb noch mit einer Tankfüllung bis zu 1.000 Kilometern im Hybridbetrieb. So konnte das Fahrzeug auch im Bereich Wirtschaftlichkeit punkten. Das Kostenoptimierungspotenzial wurde von den Befragten als "besser" im Vergleich zu den herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen eingestuft. Damit hat das Fahrzeug unter den Befragten nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch die Nase vorn. <br /> Rückmeldungen gab es auch zum individuellen Fahrerlebnis. Eine Batterieladung reicht für 25 Kilometer lokal emissionsfreie Fahrt. Positiv überrascht waren die Testfahrer von den geringen Fahrgeräuschen und dem Bremsverhalten des Toyota Prius Plug-In Hybrid. Deshalb fühlten sie sich gerade im Stadtverkehr gut motorisiert. Verbesserungspotenzial sahen die Testfahrer bei der Geräuschentwicklung während der starken Beschleunigung. In diesem Moment arbeitet der Benzinmotor mit hoher Drehzahl im Bereich des besten Wirkungsgrades. In punkto Praktikabilität stand das Hybridfahrzeug den konventionell angetriebenen Fahrzeugen in nichts nach.</p> <p> LeasePlan trägt dem zunehmenden Interesse der Fuhrparkverantwortlichen an Elektromobilität Rechnung und erarbeitet umfassende Leasingkonzepte speziell für Elektrofahrzeuge. Die ersten Elektrofahrzeuge haben bereits vor einiger Zeit Einzug in die Kundenflotten von LeasePlan gehalten.</p> <div> </div> </div>
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Höchststand an den Tanksäulen
<p> Die extrem hohen Spritpreise belasten weiterhin die Autofahrer. Laut ADAC schoss der Preis für einen Liter Diesel in Deutschland gegenüber der Vorwoche um 2 Cent auf durchschnittlich 1,507 Euro. Teuer bleibt’s auch für die Benziner: Ein Liter Super E10 kostet nach Angaben des Clubs im Bundesdurchschnitt 1,618 Euro – das sind 3,5 Cent mehr als vor Wochenfrist. Schuld an den hohen Kraftstoffpreisen sind nach wie vor insbesondere die hohen Rohölpreise und der schwache Euro.</p> <p> ADAC Präsident Peter Meyer forderte die Politik auf, alles zu unternehmen, damit für Millionen Menschen die Mobilität wieder bezahlbar wird. Dazu gehöre auch die Rücknahme der 2004 vorgenommenen Kürzung der Pendlerpauschale.</p> <p> Den Verbrauchern rät der ADAC, die Preise gut zu vergleichen und günstige Gelegenheiten zum Tanken zu nutzen. Detaillierte Informationen zur Preisentwicklung auf dem deutschen Kraftstoffmarkt sowie zu den Kraftstoffpreisen im europäischen Ausland findet man unter <a href="http://www.adac.de/tanken" target="_blank">www.adac.de/tanken</a>.</p> <p> Außerdem lohne sich ein spritsparendes Fahren. Dazu gehört etwa mit einer niedrigen Motordrehzahl zu fahren, den Reifendruck richtig einzustellen und das Auto von unnötigem Ballast zu befreien.</p> <p> </p> <p> <img alt="" src="/files/UserFiles/adac-neu.jpg" style="width: 250px; height: 185px; " /></p>
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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