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WLTP eine versteckte Steuererhöhung?

0 2018-09-03 864

Der Bundesverband für Fuhrparkmanagement e.V. kritsiert das neue Messverfahren WLTP als versteckte Steuererhöhung. Demnach sei  eine Reform der Gesetze von Nöten. Seit September 2017 gilt der neue Prüfzyklus WLTP – „Worldwide Light Duty Test Procedure“ zur Ermittlung von Kraftstoffverbräuchen bei Pkw. Von nun an müssen für alle neu zugelassenen Fahrzeuge zertifizierte WLTP-Messwerte vorliegen. Ab 2019 ist WLTP dann der Standard für alle neuzugelassenen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in Europa.

„Wir begrüßen die Umstellung und das Ende der Augenwischerei bei den Fahrzeugverbräuchen – allerdings sollte der Staat unserer Meinung nach daraus keine Mehreinnahmen generieren“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Er sieht dringenden Handlungsbedarf der Politik. Entsprechende Gesetze und Berechnungsgrundlagen der Kfz-Steuer müssten zügig angepasst werden. Die Begründung des Bundesverbands: Fahrzeughalter werden bereits heute ordentlich zur Kasse gebeten und gerade Fuhrparkbetreiber seien durch das Fehlverhalten der Automobilindustrie in den vergangenen Jahren stark belastet worden.

Dabei beruft sich der Verband auf die Zahlen des BUND, denen zur Folge man mit einer Milliarde Euro Mehreinnahmen bei der Kfz-Steuer rechnen kann und dies allein durch die veränderten Normverbräuche und damit höheren berechneten CO2-Ausstoß, die mit WLTP zustande kommen. Und da dieser Teil der Bemessungsgrundlage für die Kfz-Steuer ist, erhöht sich für neuzugelassene Modelle in der Regel auch die Steuer. Das stelle eine versteckte Steuererhöhung von nahezu 11,4 Prozent dar. Obwohl die Modelle also technisch absolut identisch sind, können laut ADAC Steuererhöhungen von bis zu 70 Prozent auf die Fahrzeughalter zukommen, wenn ein Modell erst nach dem 1. September 2018 zugelassen wurde. Eine Kfz-Steuer-Reform ist daher zwingend notwendig, so der Bundesverband. Für bereits zugelassene Pkw ändert sich nichts, da hier ein Bestandsschutz greift.

Veränderungen der Kraftstoffverbräuche und der CO2-Emissionen haben neben dem Thema Kfz-Steuer auch direkte Auswirkungen auf die gewerblichen Flotten. Vor allem, wenn in der Car-Policy Referenzmodelle mit CO2-Grenzen angegeben sind. Nahezu alle Referenzmodelle und deren CO2-Emissionen gehen auf Downsizing-Motoren zurück. Darüber hinaus werden große Motoren mit WLTP sparsamer im Normverbrauch, so dass längst ausgeschlossene Motoren vom Dienstwagennutzer wieder in Betracht gezogen werden könnten. Eine Überarbeitung der Car-Policy und deren CO2-Grenzen bzw. die Anpassung und Begutachtung der Referenzmodelle ist hier für viele Unternehmen zwingend erforderlich. Auch die Fahrzeugbestellung kann komplexer werden, denn im WLTP fließen Sonderausstattungen in die Bewertung ein. Der Bundesverband Fuhrparkmanagement hat auch seine Mitglieder und politische Entscheidungsträger frühzeitig auf diese Rahmenbedingungen aufmerksam gemacht.

Übernahme der Maske Fleet GmbH

0 2019-01-14 39

Die Hitachi Capital Corporation, Tokio, hat 100 Prozent der Kapitalanteile an der Maske Fleet GmbH und damit auch der Maske Langzeit-Vermietung GmbH (Österreich) erworben. Ab dem 1. Januar 2019 sind beide Gesellschaften hundert-prozentige Tochtergesellschaften der Hitachi Capital Corporation.

Strategische Partnerschaft

0 2019-01-14 45

HERE Technologies, einer der führenden Anbieter für digitale Karten und ortsbezogene Plattformdienste, und der Mobilitätsdienstleister DKV Euro Service haben eine strategische Partnerschaft gestartet. Die Kooperation umfasst im ersten Schritt die Bereitstellung von (Tankstellen-)Preisdaten durch den DKV Euro Service auf dem HERE OLP Marketplace, einem neuen Marktplatz für den Austausch und die Anreicherung ortsbezogener Daten, den HERE auf der Technik-Messe CES 2019 vorgestellt hat.

Brass wird Kia-Partner

0 2019-01-14 45

Die Aschaffenburger Brass Gruppe gehört nach eigenen Angaben zu den 20 größten Automobilhändlern in Deutschland. Sie betreibt rund 30 Autohäuser im Rhein-Main-Gebiet, beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und vertritt sieben Automarken. Mit Kia kommt nun eine weitere hinzu: Als ersten Standort der Marke hat Brass die Frankfurter Kia-Niederlassung übernommen.

LapID erneuert Kundensystem

0 2018-12-21 103

Nachdem Anfang des Jahres bereits die Website von LapID einen neuen Look erhielt, wurde auch das Kundensystem zum Ende des Jahres generalüberholt. Dabei handelt es sich nicht nur um ein optisches Facelift sondern auch die Funktionen sind angepasst worden.

Shell-Card mit erweitertem Akzeptanznetz

0 2018-12-17 149

Shell baut deutschlandweites Akzeptanznetz aus: OMV Gruppe und Westfalen AG sind die ersten neuen Partner für Shell-Card-Kunden.

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