Breite gleich Dominanz: So übersetzen Designer gerne Leistung. Unter der neu gestalteten Motorhaube mit ihrer doppelten Wölbung und den nach vorne gerückten Lufteinlässen sitzen flacher angesetzte LED-Scheinwerfer mit dezentem J-Schwung, deren Pixel-Technologie die Lichter mit der Stereokamera an der Windschutzscheibe verlinkt. Die Öffnung des Kühlergrills wurde ebenfalls breiter und tiefer geformt, mit sechseckigen, glänzend und matt lackierten Zellen. Neu sind auch die Stoßfänger, die bei den Modellvarianten F-Type, F-Type R-Dynamik F-Type R jeweils individuell ausfallen.

Das Heck hat das Design-Team belassen wie es war, bis auf ein pfiffiges Detail in den neuen, schlankeren LED-Rückleuchten: Die Grafik erinnert durch ihre Form einer Schikane an die Rolle des Motorsports in der Markengeschichte.

Die Motorenpalette nach dem Facelift reicht vom neuen aufgeladenen 2,0-Liter-Vierzylinder als Basisantrieb mit 221 kW/300 PS bis zu den beiden 5,0-Liter-V8-Kompressoren mit 331 kW/450 PS und 423 kW/575 PS für das Topmodell R. Wobei der neue Achtzylinder mit 450 PS beim Sprint auf 100 km/h mit 4,7 Sekunden kaum langsamer als der leistungsstärkere Stallgenosse ist, mit einer Spitze von 275 km/h ist er auch nur 15 km/h langsamer als der V8-Kompressor. Alle Motoren sind mit einer ZF-Achtgangautomatik gekoppelt. Optional ist jetzt für den F-Type R ein Karbon-Keramik-Bremssystem erhältlich. Außerdem gibt es beim Hochleistungs-F-Type zusätzlich eine elektronisch gesteuerte Drehmomentverteilung. Bei allen Modellen ist die Traktionshilfe Torque Vectoring zudem nun serienmäßig.