Von vorn ist der Sportback allerdings kaum vom e-tron zu unterscheiden, und auch bei den inneren Werten gleichen sich die Modelle: Mit 4,90 Metern Länge, 1,94 Metern Breite und 1,62 Höhe ist der Sportback exakt so geschnitten wie das Modell mit der steileren Heckklappe. Der Preis liegt mit mindestens 71.350 Euro ebenfalls in ähnlichen Sphären. Und auch die Fahrleistungen dürften dem Bruder ziemlich exakt entsprechen: Zwei E-Maschinen treiben den Elektro-SUV mit einer Systemleistung von bis zu 300 kW/408 PS und 664 Nm Drehmoment an. Von Null auf 100 Stundenkilometer geht es in 5,7 Sekunden, Bei 200 Stundenkilometer wird abgeregelt. Sonst würde der Stromverbrauch wohl ausufern. Der liegt kombiniert auf 100 Kilometern bei 26,3 Kilowattstunden.

Das Cockpit entspricht dem des e-tron - und das flacher auslaufende Dach dürfte wohl auch nur Sitzriesen auf der Rückbank oder notorischen Kühlschrank-Transporteuren zu eng sein. Raum ist zwischen den 2.93 Radstand massig vorhanden. Platz also für die große Reise, die bei 446 Kilometern Reichweite (WLTP) zumindest außerhalb heißer Sommer und eisiger Winter nicht allzu oft unterbrochen werden sollte. Feinschliff in der Technik kommt übrigens auch Käufern des normalen e-tron künftig in Form größerer Reichweite zugute. Dort sind ab Dezember 436 Kilometer drin.

Premiere feiern im e-tron Sportback auch die optionalen digitalen Matrix LED-Scheinwerfer. Ihr Licht ist in winzige Pixel zerlegt und lässt sich besonders präzise steuern. In Engstellen erleichtert es etwa die sichere Spurmittenführung, indem es die Position des Fahrzeugs im Fahrstreifen anzeigt.