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"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Eine gewisse Sonderstellung

0 2019-09-24 1422

Mazda nimmt schon seit einigen Jahren eine gewisse Sonderstellung unter den Autoherstellern ein und das nicht im negativen Sinne. Das Design ist über alle Modelle stimmig, es wirkt klar, reduziert und elegant. Die Qualität liegt über dem der asiatischen Wettbewerber und in Sachen Antriebstechnologie folgt man nicht dem üblichen Mainstream. Die Dieselmotoren sind deutlich niedriger verdichtet als die der Konkurrenz und kommen ohne aufwändige AdBlue-Nachbehandlung aus, erfüllen aber trotzdem die neueste Euro-Abgasnorm. Die Benziner laufen mit der höchsten Verdichtung, sind effizient und brauchen keinen Turbo.

Den Vogel an Extravaganz aber schießt Mazda nun mit dem sogenannten Skyactiv-X-Motor ab. Der einzigartige Vierzylinder feiert sein Debüt im Kompaktmodell Mazda3 und wird in wenigen Wochen auch im neuen Crossover CX-30 zu haben sein. Was ist so außergewöhnlich an diesem Motor? Den Ingenieuren gelang es, ein Brennverfahren bis zur Serienreife zu entwickeln, das die Vorteile vom Diesel und Otto zusammenbringt. Es nennt sich „Spark Controlled Compression Ignition“ (SPCCI), zu deutsch etwa: eine über die Zündkerze kontrolliert ablaufende Kompressionszündung.

Mazdas Motor läuft stets mit hohem Luftüberschuss, also extrem mager. Das dünne Gemisch wäre über die Zündkerze zwar gerade noch zündfähig, die Flammenfront würde sich aber nicht ausbreiten. Mazda spritzt nun in den Verdichtungstakt eine Mikrodosis Benzin unmittelbar an die Umgebung der Kerze. Diese kleine Gemischwolke wird genau dann entzündet, bevor die maximale Verdichtung (16,3:1) erreicht ist und das restliche Gemisch ohnehin vor der Selbstzündung steht. Die Folge: Beides sorgt für einen enormen Druckanstieg. Das homogene Gemisch im gesamten Brennraum entzündet sich schlagartig und verbrennt vollständig.

Im Ergebnis soll der Skyaktiv-X-Motor im realen Fahrbetrieb rund 20 Prozent weniger verbrauchen, verglichen mit dem ebenfalls im Mazda3 eingesetzten Skyactiv-G-Motor, einem 122 PS starken Mildhybrid-Vierzylinder. Der X-Motor leistet 180 PS. Auf einer ersten Testfahrt zeigte sich das Aggregat zwar laufruhig und drehfreudig, vermochte aber nicht jene Portion Agilität vermitteln, die man gemeinhin von 180 PS erwarten würde. Beim Beschleunigen muss also das eine oder andere Mal runtergeschaltet werden, um den Mazda3 bei Laune zu halten. Das liegt auch an dem nicht eben üppigen Drehmoment von 224 Newtonmetern, die erst bei 3.000 Umdrehungen anliegen. Der normale Alltag spielt sich meist darunter ab.

Hoch anzurechnen ist den Entwicklern allerdings, dass sie den besagten SPCCI-Modus bis nahezu 4.500 U/min halten können und damit praktisch die gesamte Bandbreite abdecken. Erst darüber, also wenn das Gaspedal voll durchgetreten wird, wechselt der Motor in den konventionellen Verbrennungsmodus. Das kommt aber äußerst selten vor.

Der Bordcomputer wies nach Ende der Testfahrt einen Verbrauch von 5,9 l/100 km aus. Nicht schlecht in Anbetracht von Leistung und Fahrzeuggewicht. Zwar liegt der Durst rund 1,5 Liter höher als Mazda nach dem neuen WLTP-Zyklus verspricht, aber wir haben den Wagen auch recht sportlich rangenommen, zumal der Mazda3 insgesamt ein gut abgestimmtes Auto ist, das sich klasse fahren lässt und auf kurvenreichen Landstraßen eine Menge Spaß macht.

Auch andere Hersteller wie zum Beispiel Mercedes und Volkswagen haben sich einst an dem Zwitter-Brennverfahren versucht, sind aber über ein Versuchsstadium nicht hinausgekommen. Mazda dürfte dieses Alleinstellungsmerkmal damit wohl noch ein paar Jahre für sich behalten. 30 bis 40 Prozent der Mazda3-Kunden, so hofft man, werden sich für den Skyactiv-X-Motor entscheiden. Sie müssen dafür mit 26.790 Euro genau 3.500 Euro mehr bezahlen als für den fast 60 PS schwächeren G-Motor. Wer nochmals 500 Euro drauflegt, erhält den sparsamen Mix-Motor auch in der Stufenheckversion „Fastback“.

Anreise leicht gemacht

0 2020-02-25 147

In etwas mehr als drei Wochen öffnet „Flotte! Der Branchentreff“ in der Halle 8a auf dem Gelände der Messe Düsseldorf seine Pforten. Da ist es an der Zeit sich auch einmal Gedanken über die Anreise zu machen. Wir haben ein paar nützliche Tipps für Sie zusammengefasst.

Drei coole Koreaner

0 2020-02-25 195

Die beiden koreanischen Marken Hyundai und Kia haben sich im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte auf eindrucksvolle Weise gewandelt und neben der ausschließlich funktionalen Mobilität längst auch emotionale Waren im Angebot, die dennoch in einem erschwinglichen preislichen Rangen liegt. Kia ProCeed, Hyundai i30N und Kia Stinger mit 3,3 Liter großem Sechszylinder beweisen das.

Elektroantrieb für das City-Car

0 2020-02-25 226

Der Renault Twingo wird elektrisch: Mit dem Twingo Z.E. präsentiert der französische Automobilhersteller erstmals eine rein batteriebetriebene Variante des City-Cars. Der kompakte 5-Türer hat einen 60 kW/82 PS starken Elektromotor anstelle des Benzinaggregats im Heck. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 21 kWh ermöglicht nach WLTP-Testzyklus eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern im Stadtverkehr. Vom ZOE übernimmt der Twingo Z.E. das Batterieladesystem CHAMELEON CHARGER, das die Energieversorgung des Akkus mit einer breiten Spanne von Ladeleistungen und Stromstärken erlaubt. Der Twingo Z.E. kommt in Deutschland zum Jahreswechsel 2020/2021 in den Handel.

Elektromobilität im Fokus

0 2020-02-18 347

Heute genau vor 275 Jahren wurde Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Volta geboren. Der Name sagt Ihnen nichts? Volta war italienischer Physiker und hat mit der Erfindung der Volta’schen Säule, der Vorläuferin der heutigen Batterie, unser aller Leben maßgeblich verändert. Die Bedeutung dieser Erfindung ist auch deutlich auf „Flotte! Der Branchentreff“, der Fachmesse für Fuhrparkentscheider vom 18. bis 19. März 2020 in der Messe Düsseldorf, zu spüren. Denn gerade die Elektromobilität spielt dieser Tage bei der Transformation der Automobilbranche eine entscheidende Rolle wie nie.

Ein König gibt sich die Ehre

0 2020-02-17 412

Wenn sich am 18. + 19. März zum fünften Mal die Messetore zu „Flotte! Der Branchentreff“ öffnen, trifft nicht nur das Who's who der Fuhrparkbranche zum ersten Flottenevent des Jahres zusammen, mittlerweile hat es schon Tradition, dass sich ein prominenter Gast die Ehre gibt...

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