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"Flotte! Der Branchentreff" 2019

Auf der Erfolgsspur

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Mazda legt in Deutschland die besten Verkaufszahlen seit 2006 vor. Im vergangenen Jahr wurden 67.387 Neuzulassungen verbucht. Das ist zwar nur minimal mehr als 2017, doch Mazda hält damit erneut seinen Marktanteil bei 2,0 Prozent. Am besten verkaufen sich nach wie vor die beiden SUV CX-5 und im Segment darunter der CX-3.

Dazwischen positioniert Mazda künftig ein weiteres Kompakt-SUV, der CX-4 feiert  seine Premiere auf dem Genfer Salon. Er erhält das technische Fundament des neuen Mazda3, die Länge von zirka 4,35 Meter bleibt cityfreundlich. Zur Markteinführung in der zweiten Jahreshälfte startet der CX-4 mit einem modifiziertem Zweiliter-Benziner und einem 1,8-Liter-Diesel. Der 2,0-Liter Skyactiv-X-Motor, eine Mischform aus Diesel und Otto, steht als dritte Antriebsquelle zur Wahl. Mazda setzt diesen Vierzylinder mit der sogenannten „kontrollierten Kompressionszündung“ als weltweit einziger Hersteller zuerst im neuen Mazda3 ab Sommer serienmäßig einsetzten. Die CO2-Emissionen sollen auf Diesel-Niveau oder darunter liegen.

Etwa zur gleichen Zeit plant Mazda, Details seines ersten batterieelektrischen Fahrzeugs (BEV) bekannt zu geben. Der Marktstart ist für 2020 geplant. Erwartet wird ein kompakter Crossover mit angeblich einem i3-ähnlichen Türkonzept und einer zirka 40 kWh großen Batterie. Sie würde eine Reichweite von rund 300 Kilometern ermöglichen. Ein solches Fahrzeug passt perfekt in den aktuellen Trend (Hyundai Kona, Kia e-Niro und nächstes Jahr DS3 Aircross). Auf das Reichweitenspiel mit möglichst großen und damit schweren Batterien wollen sich die Japaner nicht einlassen. Grund: Mazdas BEV ist vorwiegend für den urbanen Einsatz gedacht und dient zumeist als Zweitwagen. Zudem treibt ein größerer Akku den Verkaufspreis in die Höhe.

Daher wird es für Reichweiten-Ängstlinge alternativ eine Variante mit zusätzlichem Range Extender geben (REX). Als Energieerzeuger dient hier ein kleiner Wankelmotor. Er stammt aus eigener Entwicklung, sein Platzbedarf ist gering. Kein Verbrennungsaggregat läuft vibrationsärmer und baut in Relation zur Leistung kompakter als der Drehkolbenmotor. Bei Audi lief vor Jahren in einem A1 ein ähnliches Konzept. Der Wankel war hier allerdings im Heck untergebracht.

Noch Ende 2019 dürfte Mazdas Bestseller in Deutschland, der CX-5, erstmals in neuer Generation gezeigt werden. Serienstart: 2020. Weil das Design des Vorgängers schon sehr gut ankam, ist optisch keine Revolution zu erwarten. Die findet allerdings unter dem Blech statt. Das technische Layout wechselt von Motor vorne quer und Frontantrieb auf Motor vorne längs und Hinterradantrieb. Möglich wäre dann ein Reihensechszylinder. Und dieser sogar mit der SkyActiv-X-Technik. Der neue CX-5 hat auch gute Chancen, 2021 Mazdas erstes Modell mit Plug-in-Hybridantrieb zu werden. Zum Einsatz kommt in dem leicht gewachsenen CX-5 außerdem ein neu entwickelter Dieselmotor.

Die neue Architektur des SUV bildet zugleich die Basis für den nächsten Mazda6. Die Mittelklasselimousine steht für 2021 auf dem Strategieplan. Zunächst als sportliche Coupé-Limousine. Beim Design wird sich Chef-Stylist Ikuo Maeda sicher an der bildschönen Studie „Vision Coupé“ orientieren. Anstelle des Kombis, der nur in Europa relevant wäre und dadurch relativ kleine Stückzahlen abwirft, könnte es als globales Modell einen Crossover mit großer Heckklappe geben. Gebaut wird dieses Modell dann in dem neuen, zusammen mit Toyota betriebenen Werk im US-Bundesstaat Alabama. Mazda kooperiert zudem mit dem größten japanischen Autohersteller und dem Systemlieferanten Denso bei den Themen alternative Antriebe und Konnektivität.

Oberhalb des CX-5 ist zumindest im westeuropäischen Markt derzeit nichts angedacht. Bernhard Kaplan, Geschäftsführer Mazda Motors Deutschland, würde gerne den CX-8 haben. Der Siebensitzer wird derzeit nur in Japan und Australien angeboten. Mit ihm hätte Mazda dann ein passendes Modell gegen Seat Tarraco, Skoda Kodiaq und Tiguan Allspace im Köcher. Doch sollte die Konzernzentrale in Hiroshima überhaupt ein solches Fahrzeug absegnen, wäre dies erst in nächster Generation ein Thema.

Eine weitere Mazda-Strategie betrifft die Ausstattungen. Weil weit über 90 Prozent der Kunden mittlere und höhere Ausstattungsversionen wählen, entschloss man sich dazu, zukünftig diese Extras gleich serienmäßig ins Auto zu packen und den Preis dabei zu senken. Bernhard Kaplan: „Wir bieten dem Kunden dadurch deutlich mehr an Wert für weniger Geld.“

Gewusst wo!

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Facelift für den Mondeo

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Stimmiges SUV

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