Nutzwert

Noch ein Magazin für das Dienstreisen-Management, wird sich nun vielleicht der ein oder andere Leser wundern. Was wollen die denn wohl anders machen?

Diese Frage ist leicht beantwortet: Uns soll die konsequente Ausrichtung am Nutzwert für den Travel Manager unterscheiden. DienstReisen-Management ist ein offenes Forum für alle Marktteilnehmer. Wir holen uns die relevanten Themen von den Betroffenen: Den Travel Managern selbst. Daher haben wir auch schon vor dieser Erstausgabe des DienstReisen-Management zusammen mit Travel Managern und Beratern einen Redaktionsbeirat gegründet, mit dem wir regelmäßig über die aktuellen Themen diskutieren und uns inhaltliche Anregungen holen (ab Seite 7). Dabei verstehen wir uns nicht als geschlossenen Club: Jeder Marktteilnehmer und Betroffene ist herzlich eingeladen, bei einem unserer nächsten Treffen dabei zu sein und sich aktiv einzubringen.

Unternehmen, Finanzbehörden und Forschungsinstitute bejubeln derzeit den Aufschwung und damit einhergehende Rekordeinnahmen. Dennoch steckt uns allen das Krisenjahr 2009 noch in den Knochen und die Weltwirtschaft hält sicher noch weitere Risiken und Überraschungen bereit. Daher ist die konsequente Kostenoptimierung auch nach der Krise noch ein Thema – und auch Umweltgedanken (Stichwort: Green Travel) stehen dem Drang nach ungebremsten Dienstreisen entgegen. Zwei Möglichkeiten, Ökonomie und Ökologie unter einen Hut zu bringen, finden Sie in dieser Ausgabe unseres Magazines: Ab Seite 30 zeigen wir die Vorteile virtueller Konferenzen auf, denn es muss vielleicht nicht immer eine physische Reise sein. Und das nunmehr seit einem Jahr am Markt befindliche OBT-System der Deutschen Bahn beleuchten wir ab Seite 27; hier wird nicht nur das preisgünstigste Reisemittel herausgesucht, sondern auch die CO2-Bilanz der geplanten Dienstreise gleich mitgeliefert – nach Reiseart getrennt.

Unseren Schwerpunkt (ab Seite 17) widmen wir diesmal den Hotels, die 2009 auch ordentlich gelitten haben und sich nun langsam wieder erholen. Um 1,8 Milliarden Euro oder fast 15 Prozent sanken allein die Übernachtungsausgaben für Geschäftsreisen im Jahr 2009 im Vergleich zu 2008. Das Gros aller Dienstreisenden (52 Prozent) schlief 2009 in 3-Sterne-Häusern, weitere 11 Prozent mussten gar mit maximal 2 Sternen vorlieb nehmen (Quelle: VDR-Geschäftsreiseanalyse 2010). Wer keine Rahmenverträge für seine Dienstreisenden hat, zumindest nicht für den Hauptteil der Reisen, sollte einmal eruieren, welche Hotel-Bonuskarten die Mitarbeiter besitzen. Denn hiermit lassen sich – ganz ohne Rahmenvertrag mit dem jeweiligen Hotel - zahlreiche Leistungen ohne Mehrpreis erzielen (beispielsweise Upgrades oder Frühstück), die ansonsten vielleicht einfach mitgebucht und mitbezahlt werden. Für den besseren Überblick haben wir einige wesentliche Hotel-Bonusprogramme übersichtlich ab Seite 18 gelistet.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen und bitte denken Sie daran: Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!


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