VDA-Präsident Wissmann im Amt bestätigt
07.11.2016

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), wurde am vergangenen Freitag auf der VDA-Mitgliederversammlung in Berlin vom VDA-Vorstand in seinem Amt bestätigt und einstimmig für zwei weitere Jahre gewählt. Als Vizepräsidenten und weitere Präsidiumsmitglieder wurden Arndt G. Kirchhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der Kirchhoff Gruppe und CEO der Kirchhoff Holding GmbH & Co. KG, und Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG, wiedergewählt. Neu zum Vizepräsidenten gewählt wurde Dr. Daniel Böhmer, Vorsitzender der Geschäftsführung F. X. Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik GmbH & Co. KG. Dr. Böhmer war bereits Mitglied im VDA-Vorstand. Er löst als VDA-Vizepräsident Ulrich Schöpker, Schmitz Cargobull AG, ab, der sich nicht mehr zur Wiederwahl stellte.

Schöpker war seit 2008 aktives Mitglied im Beirat der Herstellergruppe II und Mitglied im VDA-Vorstand. 2012 übernahm er den Vorsitz in der Herstellergruppe II und wurde Vizepräsident des VDA. Wissmann dankte Schöpker im Namen des gesamten VDA für sein langjähriges Engagement im Verband. Schöpker sei von Beginn an eine starke Stimme für die Interessen der Anhänger- und Aufbautenhersteller im VDA gewesen. Er habe über viele Jahre erfolgreich dazu beigetragen, dem Nutzfahrzeug auch im VDA eine große Bedeutung zu geben. Zudem habe er maßgeblich Entscheidungen für eine noch engere Zusammenarbeit der Nutzfahrzeughersteller mit den Unternehmen der Anhänger- und Aufbautenindustrie vorangetrieben.

Neu in den VDA-Vorstand gewählt wurde Gero Schulze Isfort, Geschäftsführer der Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG.

Die übrigen VDA-Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt: Matthias Wissmann (Präsident); Dr. Daniel Böhmer (Vizepräsident), Arndt G. Kirchhoff (Vizepräsident), Dr. Dieter Zetsche (Vizepräsident); Dr. Oliver Blume, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG; Dr. Rolf Breidenbach, Hella KGaA Hueck & Co.; Dr. Elmar Degenhart, Continental AG; Dr. Volkmar Denner, Robert Bosch GmbH; Harald Krüger, Bayerische Motoren Werke AG; Bernhard Mattes, Ford-Werke GmbH; Gertrud Moll-Möhrstedt, Akkumulatorenfabrik Moll GmbH + Co. KG; Matthias Müller, Volkswagen AG; Dr. Karl-Thomas Neumann, Adam Opel AG; Andreas Renschler, Volkswagen Truck & Bus AG; Dr. Stefan Sommer, ZF Friedrichshafen AG; Jürgen Spier, Spier GmbH & Co. Fahrzeugwerk KG; Prof. Rupert Stadler, Audi AG; Dr. Stefan Wolf, ElringKlinger AG.


Kommentare (1)
Gernot Kloss 08.11.2016, 16:55 Uhr
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Wahl. Herr Wissmann hat es in vorzüglicher Weise verstanden, unsere Auto-Industrie durch politische Schachzüge vor allen Problemen zu beschützen, insbesondere vor innovativen Entwicklungen. Nur, wer die deutsche Autoindustrie immer nur in Watte packt, muss davon ausgehen, dass diese eines Tages nicht mehr existenzfähig sein wird. Und so wird schnell aus dem vermeintlichen Helfer ein Totengräber. Es mehren sich bereits die Berichte, dass unsere ehemalige Vorzeige-Industrie der Entwicklung immer mehr hinterher hinkt.
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