Geplatzte Heckscheibe nach Unfall
04.05.2016

Für ein Unfallopfer kann es schwierig sein, der Versicherung zu beweisen, dass Begleitschäden auch aus dem Crash stammen. Gut, wenn ein Werkstattmitarbeiter den Umstand glaubhaft schildern kann.

Auch Schäden, die nicht unmittelbar nach einem Unfall, sondern erst später auftreten, muss die Kfz-Versicherung zahlen. Voraussetzung dafür ist nach Auffassung des Amtsgerichts Miesbach jedoch, dass der Zusammenhang mit dem Unfall glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt wird.

In dem Fall wollte die gegnerische Versicherung die bei der Reparatur geplatzte Heckscheibe nicht ersetzen. Vor Gericht scheiterte die Assekuranz. Der als Zeuge aussagende Mitarbeiter der Reparaturwerkstatt habe nachvollziehbar geschildert, dass die Scheibe aufgrund des starken Heckschadens so unter Spannung stand, dass sie platzte, zitiert das Fachmagazin Kfz-Betrieb aus dem Urteil. (Az:1 C 875/14)


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