Flottenverjüngung
02.08.2017

Laut der BMW Group sorge der moderne und effiziente Diesel für weniger CO2-Ausstoß und leistet damit einen Beitrag für den Umweltschutz. Darüber hinaus sei der Diesel bei mehreren Schadstoffemissionen bereits gleich gut oder besser als der Ottomotor. Das gelte für Feinstaub, Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid. Das hieße: Drei von vier Schadstofffragen des Diesels sind bereits gelöst und haben keinerlei Einfluss mehr auf die Luftqualität. Aus diesem Grund plädiert die BMW Group für eine sachliche und auf Fakten sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Debatte.In diesem Zusammenhang unterstützt die BMW Group die umfassenden Maßnahmen des „Nationalen Forums Diesel“ für eine weitere Verbesserung der Luftqualität in Städten.

Über diese Maßnahmen hinaus bereite die BMW Group EU-weit eine zunächst bis zum 31. Dezember 2017 befristete Sonderaktion zur Flottenverjüngung und der damit verbundenen positiven Wirkung auf Ressourcen, Klima und Umweltqualität vor. Für Halter von Dieselfahrzeugen mit Euro 4 Abgasnorm oder älter, die ihren Wagen beim Händler in Zahlung geben, gibt es modellabhängig eine Umweltprämie von bis zu 2.000 Euro beim Erwerb eines BMW oder MINI Neuwagens, wenn dieser ein BMW i3, ein Plug-in-Hybrid oder ein Euro 6 Neufahrzeug (Erstzulassung) mit einem CO2-Wert von maximal 130 Gramm pro Kilometer (im NEFZ) ist. Die Sonderaktion soll kurzfristig noch im August beginnen. Die Prämie wird nicht verrechnet mit anderen bestehenden staatlichen Kaufanreizen wie beispielsweise dem aktuell in Deutschland angebotenen Umweltbonus beim Kauf von elektrifizierten Fahrzeugen, sondern gilt zusätzlich.

Dieselmodelle der BMW Group liegen bei den Stickoxid-Emissionen im Flottenmittel rund 40% unter dem Bundesdurchschnitt, der im April 2017 vom Umweltbundesamt veröffentlicht wurde. Diese Ergebnisse gelten für sowohl Euro 5 als auch für Euro 6 Fahrzeuge. Zudem nutzt die BMW Group ihre Erfahrungen aus dem Realbetrieb von 2010 bis 2015, um für rund 225.000 ihrer aktuell im deutschen Markt befindlichen Euro 5 Modelle eine weitere Optimierung der Abgasreinigung anzubieten, die für die Kunden selbstverständlich kostenlos sein wird.

Mit Blick auf die aktuelle Debatte sagte Krüger: „Seit fast zwei Jahren wird die hochmoderne, effiziente und bei den Kunden beliebte Diesel-Technologie gezielt öffentlich diskreditiert und damit werden Millionen Autofahrer verunsichert. Aber das ist nicht zielführend. Als deutsche Automobilindustrie bleiben wir Garant für Innovationsstärke und werden die Lösungen für die Mobilität der Zukunft liefern.“

Neben der stetigen Optimierung ihrer Verbrennungsmotoren treibe die BMW Group den Ausbau der Elektromobilität konsequent voran. Künftig kann das Unternehmen mit seinen flexiblen Fahrzeug-Architekturen und Werken schnell entscheiden, welche und wie viele Modelle mit einem hocheffizienten Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid oder einem voll elektrischen Antrieb ausgestattet sein sollen. Bereits 2017 plant die BMW Group, erstmals mehr als 100.000 Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb an Kunden auszuliefern – dazu zählt der vollelektrische BMW i3 ebenso wie der BMW i8 und die BMW iPerformance Plug-in-Hybride sowie die Plug-in-Hybrid-Variante des MINI Countryman. Insgesamt hat die BMW Group neun elektrifizierte Modelle in ihrem stetig wachsenden Angebot.

2018 kommt der neue BMW i8 Roadster dazu. Kurz darauf hält die rein batterieelektrische E-Mobilität Einzug in die Kernmarken der BMW Group: Ende 2019 beginnt im Werk Oxford die Produktion des batterieelektrischen MINI, 2020 folgt der batterieelektrische BMW X3. Von 2021 an wird der rein elektrische BMW iNEXT als technologische Speerspitze im Werk Dingolfing gebaut. 



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