Rund sieben Prozent der Schäden sind dubios
11.05.2017

Immer wieder versuchen Autofahrer, ihrer Kfz-Versicherung abzuzocken. Wie oft die Assekuranzen Grund zum Misstrauen haben, hat ihr Gesamtverband nun ermittelt.

Versicherungsbetrug mit dem Auto ist keine Seltenheit. Laut einer Sonderauswertung des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) liegt der Anteil so genannter „Dubiosschäden“ in der Kraftfahrtversicherung bei rund sieben Prozent. Als dubios gelten Schadenmeldungen, wenn sie Unstimmigkeiten enthalten, etwa wenn das Schadenbild nicht zur Unfallschilderung passt oder Betroffene widersprüchliche Angaben machen. Allerdings handelt es sich nicht in jedem Verdachtsfall auch wirklich um Versicherungsbetrug, wie die GDV betont.


Im Vergleich mit anderen Versicherungen ist die Quote der dubiosen Kfz-Schadensmeldungen eher gering. In der Haftpflichtversicherung etwa liegt sie bei 16 Prozent. Insgesamt gehen der GDV davon aus, dass insgesamt jede zehnte Schadenszahlung in der Kraftfahrt-, Haftpflicht- und Sachversicherung von Betrügern gefordert wird. Der wirtschaftliche Schaden beträgt jedes Jahr vier bis fünf Milliarden Euro.



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